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Verband der Banater Schwaben Österreichs Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich

Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

Informieren Sie sich untenstehend bzw. hier über die aktuelle Terminübersicht des VLÖ und seiner Mitglieder. Wir laden Sie ebenfalls gerne herzlich dazu ein, uns Ihre Veranstaltungshinweise mitzuteilen, wir übernehmen diese gerne in unserer Terminvorschau!            





Termine

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Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Das Unrecht der Vertreibung

Die Vertreibung war gewiss ein Unrecht. Es hätte genügt, skrupellose Rädelsführer und Kriegsverbrecher zu bestrafen. Außerdem stand den Slowaken diese Justiz moralisch gar nicht zu: So waren sie lange Zeit willige Vasallen Deutschlands gewesen, hatten sich an der Judenverfolgung emsig beteiligt und hatten sogar mit einer Division im Russlandfeldzug auf deutscher Seite gekämpft. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.In der ersten tschechoslowakischen Republik, die nach dem I. Weltkrieg entstand, gewährten die neuen Herren im Lande, die Tschechen, den Karpatendeutschen wieder verschiedene Volkstumsrechte. Es gab, im Unterschied zur nationalistischen Politik der Magyaren in der Spätzeit der Monarchie, wieder zahlreiche deutsche Schulen. Deutsch war nach Slowakisch eine zugelassene Sprache. Das Verhältnis zwischen Slowaken, die in der Monarchie ebenfalls einer starken Magyarisierung ausgesetzt gewesen waren, und Deutschen war recht gut.

Heute leben die Karpatendeutschen verstreut in aller Welt, hauptsächlich jedoch in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, wie etwa Schweden. Sie haben sich, wie in Österreich, zu Landsmannschaften zusammengeschlossen, die ihre Interessen vertreten. Zu ihren vorrangigen Interessen zählt der Kampf gegen Geschichtsverfälschungen, gegen das Totschweigen ihrer früheren Existenz und ihrer kulturellen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Leistungen in der alten Heimat; sie bemühen sich auch um Erhalt von Entschädigungen durch die Slowakei für die erlittenen Vertreibungsschäden. Zugleich beschlagnahmten sie das gesamte Vermögen der Karpatendeutschen. Zurückbleiben und ihr Eigentum behalten durften nur Kommunisten und Deutsche in Mischehen mit Slowaken.



Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich; Obfrau: Inge Hartner; Steingasse 25, 1030 Wien;
Tel. 01/6073480

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(Bild oben: Käsmark in einer alten Ansicht)

In Österreich siedelten sich etwa 10.000 Karpatendeutsche an. Ihre Anliegen vertreten in Österreich zwei Karpatendeutsche Landsmannschaften, eine in Wien und eine in Linz. In Wien erscheint – seit 47 Jahren – das „Heimatblatt“, und zwar sechsmal im Jahr, zu je 24 Seiten, in einer Auflage von 2.000 Stück. Die Zeitung geht an etwa 1.200 Leser in Österreich und 600 in Deutschland, während sich der Rest auf Leser in anderen Ländern verteilt. 2005 veranstaltete der VLÖ sein Volksgruppenseminar in Deutschendorf (Poprad) bei Käsmark in der Zips. Seit jeher leben dort viele Karpatendeutsche.

Der Ort wurde auch deshalb gewählt, um auf die Volkstumsarbeit der wenigen noch verbliebenen Deutschen hinzuweisen und sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Im nahen Käsmark ist es gelungen, ein kleines Vereinshaus einzurichten, in dem auch die Jugend Gelegenheit hat, sich zu treffen.

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