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Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

Informieren Sie sich untenstehend bzw. hier über die aktuelle Terminübersicht des VLÖ und seiner Mitglieder. Wir laden Sie ebenfalls gerne herzlich dazu ein, uns Ihre Veranstaltungshinweise mitzuteilen, wir übernehmen diese gerne in unserer Terminvorschau!            





Termine

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Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich; Obfrau: Inge Hartner; Steingasse 25, 1030 Wien;
Tel. 01/6073480

Das Schicksal der Kolonisten

Das Schicksal der deutschen Kolonisten wurde durch die ungarischen Herrscher bestimmt. Manche Adelige taten sich auch als Ausbeuter hervor. Besonders zu leiden hatten die Ansiedler durch Kriegswirren, mit denen Tataren, Hussiten, Türken und Aufständische das Land wiederholt überzogen. Die Glaubenskämpfe zwischen Protestanten und Katholiken erfaßten auch die Deutschen und brachten ihnen so manche Erschwernisse. Doch viel mehr als all dies bewirkte die ab dem Ende des 18. Jahrhunderts einsetzende Magyarisierung eine Schwächung der Karpatendeutschen als Nationalität. Sie wurde besonders ab dem sog. „Ausgleich“ von 1867 derart vehement gehandhabt, dass bis zum Zerfall der Monarchie im Jahre 1918 aus sehr vielen Deutschen Magyaren geworden waren.

In der ersten tschechoslowakischen Republik, die nach dem I. Weltkrieg entstand, gewährten die neuen Herren im Lande, die Tschechen, den Karpatendeutschen wieder verschiedene Volkstumsrechte. Es gab, im Unterschied zur nationalistischen Politik der Magyaren in der Spätzeit der Monarchie, wieder zahlreiche deutsche Schulen. Deutsch war nach Slowakisch eine zugelassene Sprache. Das Verhältnis zwischen Slowaken, die in der Monarchie ebenfalls einer starken Magyarisierung ausgesetzt gewesen waren, und Deutschen war recht gut.

1939 wurde die Slowakei ein selbständiger Staat, musste sich allerdings der Annexions-, der Teilungs- und schließlich auch der Kriegspolitik Hitlers fügen. Der neue Staat gewährte den Karpatendeutschen weitere Volkstumsrechte. Doch ihr vermeintliches Glück währte nicht lange. Als es sich zeigte, daß Deutschland den Krieg verlieren würde, wandten sich auch die Slowaken ab, gingen zur Gegenseite über und inszenierten einen Aufstand. Ende 1944 und Anfang 1945 veranlassten daher deutsche Stellen die Evakuierung eines Teils der Karpatendeutschen. Ihre in ihrer angestammten Heimat verbliebenen deutschen Mitbürger machten die Slowaken für den Krieg kollektiv mitverantwortlich und jagten sie mit Schimpf und Schande aus dem Lande, obwohl sie mit ihnen seit Jahrhunderten friedlich zusammengelebt hatten.



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(Bild oben: Metzenseifen)

Zugleich beschlagnahmten sie das gesamte Vermögen der Karpatendeutschen. Zurückbleiben und ihr Eigentum behalten durften nur Kommunisten und Deutsche in Mischehen mit Slowaken.

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