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Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Die Bezeichnung „Karpatendeutsche“ für die in der Slowakei bis 1945 ansässig gewesenen 150.000 Deutschen – ein kleiner Rest von etwa 10.000 lebt heute noch dort – entstand in der Zwischenkriegszeit als Pendant zu den „Sudetendeutschen“. Da der Gebirgszug der Karpaten weit über die Slowakei hinausreicht, bekanntlich bis zum „Eisernen Tor“ an der rumänisch-serbischen Grenze, ist der Begriff „Karpatendeutsche“ nicht ganz richtig, hat sich aber eingebürgert. Von „Slowakei-Deutschen“ zu sprechen, wäre jedenfalls sachlich angemessener.

Die Karpatendeutschen sind die Nachkommen jener Siedler, die seit dem 12. Jahrhundert aus Österreich und Deutschland nach Oberungarn, der heutigen Slowakei, einwanderten. Während das Gebiet von Pressburg vorwiegend aus österreichischen Landen besiedelt wurde – zuletzt im 18. Jahrhundert. mit evangelischen Exulanten – kamen die Einwanderer in die Mittel- und Nordostslowakei, ins sog. Hauerland und in die Zips, aus allen Teilen Deutschlands, so vor allem aus Bayern, Franken, Thüringen und dem Rheinland. Je nach Herkunft sprachen die Menschen verschiedene Dialekte, die sich oft sehr voneinander unterschieden. Dazu kam noch, dass sich die Einwanderungen über sehr lange Zeiträume erstreckten und die Ansiedler aus den verschiedensten Berufsgruppen stammten. So siedelten sich nebst Bauern- und Handwerkern beispielsweise auch viele Bergleute im damals oberungarischen Raum an.

Alle miteinander waren dem Ruf der ungarischen Könige gefolgt, die ihnen Grund und Boden zuteilen ließen, sie mit zahlreichen Privilegien wie Markt- und Stadtrechte, Jagd-, Fisch-, Rodungs- und Schürfrechte ausstatteten, ihnen Maut- und Abgabefreiheiten gewährten und ihnen eine eigene Gerichtsbarkeit sowie die Beibehaltung der deutschen Muttersprache, ihrer Sitten und Gebräuche, zusicherten. Die Einwanderer gründeten zahlreiche Orte und Städte; die meisten der heutigen slowakischen Städte sind solchen Ursprungs. Die Karpatendeutschen lebten schließlich, miteinander wenig verbunden, in drei größeren Sprachinseln: in Pressburg und Umland, im mittelslowakischen Hauer- oder Bergstädterland und in der Ober- und Unterzips am Fuße der Hohen Tatra, jeweils in einer Stärke von etwa 50.000 Seelen.







(Bild oben: Pressburg - die heutige Metropole der Slowakei - war über Jahrhunderte hinweg die Krönungsstadt der ungarischen Könige)


Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich; Obfrau: Inge Hartner; Steingasse 25, 1030 Wien;
Tel. 01/6073480

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