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Verband der Banater Schwaben Österreichs Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich

Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

Verband der Banater Schwaben Österreichs

Ab Mai 1943 wurden auf Grund eines Abkommens zwischen Rumänien und dem Dritten Reich Rumäniendeutsche in die deutschen Wehrverbände eingezogen. Ca. 8.500 von ihnen sind im Zweiten Weltkrieg gefallen. Der Umsturz in Rumänien vom 23. August 1944 hat die Deutschen in Rumänien hart getroffen: Politische, wirtschaftliche, kirchliche und kulturelle Organisationen wurden aufgelöst und verboten. Vertrieben wurden die Deutschen aber nicht - im Januar 1945 wurde die arbeitsfähige deutsche Bevölkerung zur Aufbauarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Durch die Bodenreform im März 1945 verlor die bäuerliche Bevölkerung ihre Existenzgrundlage. Im Sommer des Jahres 1951 wurden 40.000 Menschen entlang der jugoslawischen Grenze in die Baragan-Steppe zwangsumgesiedelt. Die kulturell-ethische Überlebenschance der Volksgruppe wurde unter dem Assimilationsdruck der Ceausescu-Diktatur immer geringer, hinzu kam ab 1951 im Rahmen der Familienzusammenführung eine Rückwanderung Deutscher aus dem kommunistischen Rumänien in den Westen.

Im Zeitraum von 1950-1992 beteiligten sich an der Aussiedlung rund 200.000 Banater Schwaben. Im Jahre 1950 waren es über 50.000, die in das Land ihrer Vorfahren zurückwanderten. Bei der Volkszählung vom Januar 1948 gaben in Rumänien nur mehr 343.913 Personen Deutsch als Muttersprache an, davon im Banat 171.022. Bei der Volkszählung im Oktober 2011 lebten im rumänischen Banat 14.523 Deutsche, davon im Kreise Karsch-Severin 3.070, im Kreis Temesch 8.497 und im Kreis Arad, der geographisch nur  zum Teil zum Banat gehört, 2.956 Personen.

Beim Herannahen der Front im September 1944 zogen zahlreiche Wagenkolonnen mit Flüchtlingen aus dem Banat nach Österreich. Die meisten von ihnen verbrachten den Winter 1944/45 im Burgenland, in Nieder- und Oberösterreich sowie Salzburg. Schon im Frühjahr 1945 lief eine Repatriierung der in der russischen Zone Österreichs befindlichen Flüchtlinge an. Unter russischer Eskorte fuhren vom Arsenal in Wien die Trecks der Volksdeutschen in ihre Heimat zurück. Nach Angaben des Bundesministeriums für Inneres befand sich die folgende Anzahl von Flüchtlingen aus Rumänien in Österreich. 01.01.1948: 56.601 Personen und 01.07.1956: 20.735 Personen. Rund 18.000 Banater Schwaben aus Rumänien fanden in Österreich eine neue Heimat.



Verband der Banater Schwaben Österreichs; Obmann: Mag. Dr. Hans Dama; Starkenburggasse 8/15; A-1160 Wien; T: 01/3180572

Das Demokratische Forum der Deutschen im Banat, Temeswar, das Ortsforum Arad sowie das Ortsforum Reschitza vertreten die Belange unserer Landsleute im Banat. Der "Verein der Banater Schwaben Österreichs" will neben der Geselligkeit die in der ehemaligen Heimat gewachsenen Verbindungen pflegen und weiterentwickeln. Gleichzeitig bemüht er sich, die Verbindung zu den in der alten Heimat verbliebenen Landsleuten aufrecht zu erhalten sowie ihnen Hilfe zukommen zu lassen. In seinem Bemühen wird er von der Heimatzeitung "Banater Post" tatkräftig unterstützt. Sie wird in vielen Staaten Europas und in Übersee gelesen.  

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