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Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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Termine

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Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst der Altösterreicher (PAÖ)

Reimann: Das Ziel der Entschädigung für die Donauschwaben in Serbien ist erreicht


"Auch das österreichische Außenministerium sieht das Restitutionsgesetz der Republik Serbien vom 26. September 2011 als Durchbruch an", erklärt DI Rudolf Reimann, Bundesvorsitzender des VLÖ und der DAG, im Zuge der aktuellen Diskussion und zeigt sich über das Engagement des BMeiA und insbesondere der österreichischen Vertretung in Belgrad hinsichtlich der Schaffung von rechtlichen Grundlagen zur Rückgabe bzw. Entschädigung des den Donauschwaben enteigneten Vermögens sehr erfreut.


Wie aus einem Schreiben des BMeiA hervorgeht, teilt das Ministerium auch die Kritik des VLÖ und der DAG an Artikel 5 des Serbischen Restitutionsgesetzes, wonach Personen, die Angehörige der Besatzungsmacht während des 2. Weltkrieges in Serbien waren, sowie deren Nachkommen keinen Anspruch auf Rückgabe oder Entschädigung zustünde.


Nunmehr wurde aber am 5. Dezember ein Rehabilitierungsgesetz im serbischen Parlament beschlossen, das genau dem österreichischen Einwendungen genüge tue, freut sich Reimann, "weil damit eine weitgehende Rehabilitierung der Donauschwaben erfolgt und nun allen das Recht auf Entschädigung in vollem Umfang zusteht", so Reimann.


Freilich bleibe abzuwarten, so Reimann weiter, wie sich der tatsächliche Ablauf hinsichtlich der Rückgabe und Entschädigung des enteigneten Vermögens seitens der serbischen Behörden gestalten wird, "jedenfalls werden der VLÖ und die DAG weiterhin ein wachsames Auge auf die Entwicklung werfen und dürfen sich auch der Unterstützung des BMeiA sicher sein", so Reimann.


"Wir sind in Sachen Restitutionsgesetzgebung am Ziel angekommen, es scheint, dass Serbien die Zeichen der Zeit in einem zusammenwachsenden Europa erkannt hat. Mit Genugtuung sehe ich aber auch die Ergebnisse von unserer jahrelangen Arbeit, der stets sachlichen aber auch unnachgiebigen Kritik in unserem Engagement für die entrechteten Donauschwaben. Nach Klärung der formellen Durchführungsbestimmungen werden der VLÖ und die DAG alle betroffenen Landsleuten wieder informieren und bei allen notwendigen Maßnahmen begleitend unterstützen, schloss VLÖ-Bundesvorsitzender DI Rudolf Reimann.


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PA2012–02; 10.01.2012

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