Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs |
![]() |
| Haus der Heimat: Steingasse 25,
A 1030 WIEN Telefon: +43 1 718 59 05, 710 91 50 Fax: +43 1 718 59 06 www.vloe.at |
| Sudetendeutsche Landsmannschaft Österreich | Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich |
| Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft DAG | Landsmannschaft der Deutsch-Untersteurer in Österreich |
| Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen | Österreichischer Heimatbund Beskidenland |
| Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich | Verband der Banater Schwaben Österreichs |
| Gottscheer Landsmannschaft in Klagenfurt |
PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
| Nr:2010/0012 | 08.04.2010 |
Wie der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) zuletzt berichtete, wird Barbara Rosenkranz, Bundespräsidentschaftskandidatin der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), am 19 April 2010 im Haus der Heimat ein Referat halten und ihr Programm zum höchsten Amt im Staat vorstellen. Als das Wahlkampfbüro von Frau Barbara Rosenkranz mit diesem Angebot an den Vorstand des VLÖ herantrat, gab es dazu im Vorstand eine Diskussion, wobei folgende Vorgangsweise festgelegt wurde:
Sowohl Heinz Fischer als auch Barbara Rosenkranz haben ein gutes Verhältnis zu den Heimatvertriebenen und pflegen seit Jahren einen regelmäßigen Kontakt zum VLÖ im Haus der Heimat. Während Heinz Fischer 1996 das Haus der Heimat eröffnete oder zuletzt bei seinem Grußwort an die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) die Bene-Dekrete als "großes Unrecht bezeichnete", war Barbara Rosenkranz viele Jahre als Vertriebenensprecherin der FPÖ im österreichischen Nationalrat tätig. Der Vorstand des VLÖ einigte sich nach ausführlicher Debatte darauf, dem Anliegen von Frau Barbara Rosenkranz, als Präsidentschaftskandidatin im Haus der Heimat zu referieren, positiv zu begegnen, gleichzeitig aber auch an die Hofburg mit dem Wunsch heranzutreten, Bundespräsident Heinz Fischer ins Haus der Heimat einzuladen. Bereits am Tag nach dieser Entscheidung nahm der VLÖ Kontakt mit der Hofburg auf, wobei dem VLÖ mitgeteilt wurde, ein entsprechendes Schreiben an die Hofburg zu senden, was umgehend mit Unterschrift des VLÖ-Bundesvorsitzenden, Dipl.-Ing. Rudolf Reimann auch geschah. Eine Antwort aus der Hofburg steht zurzeit noch aus.
Der VLÖ als überparteiliche Organisation ist in seiner Vorgangsweise zum oben dargestellten Sachverhalt lediglich einer seit Jahrzehnten gepflegten Tradition nachgekommen. So ladet der VLÖ etwa vor Nationalratswahlen immer alle wahlwerbenden Parteien ein, ihr Programm und ihre Zielsetzungen zur Vertriebenenpolitik im Kreis des VLÖ und seiner Mitgliedsverbände vorzustellen.
![]() |
Rückfragehinweis: Mag. Dr. Peter
Wassertheurer Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften
Österreichs |