Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs |
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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
| Nr:2009/006 | 19.02.2009 |
Die Aussagen tschechischer Abgeordneter zur möglichen Ratifizierung des Vertrages von Lissabon im tschechischen Parlament stoßen bei den Heimatvertriebenen in Österreich auf scharfe Kritik. So erklärte etwa ein tschechischer Abgeordneter, dass der Lissabon-Vertrag die Frage der Bene-Dekrete und der Rückgabe des Eigentums an die Sudetendeutschen, die auf Grund der Dekrete nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Tschechoslowakei ausgesiedelt worden waren, wieder öffnen könnte.
"Das ist nichts anderes als eine billige Angstmache auf Kosten der Heimatvertriebenen. Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) weist solche Argumente entschieden zurück, weil sie die Sudetendeutschen neuerlich zu Sündenböcken machen. Dass der an den Sudetendeutschen 1945/46 begangene Völkermord wiedergutgemacht werden muss, ist eine Forderung, die völlig unabhängig von der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages gesehen werden muss. Die Tschechische Republik hat auch ohne Ratifizierung den Sudetendeutschen gegenüber ihrer Verantwortung nachzukommen", meint Rudolf Reimann als Vorsitzender des VLÖ.
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Rückfragehinweis: Mag. Dr. Peter
Wassertheurer Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften
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