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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)

Nr:2009/003 05.02.2009

Heimatvertriebene weisen Rechtsextremismusvorwürfe zurück

Gestern deputierte der Club 2 über das Thema "Wie rechts ist Österreich?" Dabei zitierte Ruth Beckermann die Webseite des Verbandes der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) und führte deren Inhalt als Beispiel von Rechtsextremismus an. Konkret meinte Beckermann die "Vernichtungslager des Tito-Regimes", in denen bis 1946/47 über 170.000 Donauschwaben eingesperrt worden waren. Beckermann stieß sich vor allem am Begriff "Vernichtungslager."

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) weist alle Verdächtigungen und Anschuldigungen, die ihn und seine Verbände in den Dunstkreis des Rechtsextremismus stellen, entschieden zurück. "Das würden sich auch die parlamentarischen Vertriebenensprecher von SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ und Grüne nicht gefallen lassen", zeigt sich Rudolf Reimann als Bundesvorsitzender des VLÖ über Beckermanns Wortmeldung entrüstet.

Es ist eine erwiesene Tatsache, dass über 60.000 Donauschwaben dem Terror des Partisanenregimes unter Tito zum Opfer fielen. Von den 170.000 KZ-inhaftierten Donauschwaben kamen über 50.000 ums Leben. Während die arbeitsfähigen Männer und Frauen in "Arbeitslagern" wie Sklaven gehalten wurden und Zwangsarbeit verrichten mussten, kamen die Alten, Kranken und Mütter mit Kleinkindern in eigene "Lager mit Sonderstatuts". In diesen Sonderlagern ließ man sie ohne ausreichende medizinische Versorgung, Verpflegung und unter unmenschlichsten hygienischen Zuständen absichtlich zugrunde gehen.

"Es ist ein Skandal der Sonderklasse, wenn Ruth Beckermann versucht, den Tod von Zehntausenden Donauschwaben in den Vernichtungslagern Titos für ihre Rechtsextremismusvorwürfe zu instrumentalisieren. Das ist eine billige politische Beleidigung allen Opfern gegenüber", meint Reimann abschließend.

Reaktionen der Vertriebenensprecher

Mag.Dr. Peter Wassertheurer

Rückfragehinweis: Mag. Dr. Peter Wassertheurer
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit

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