Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs |
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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
| Nr:2008/015 | 24.06.2008 |
Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder kritisierte am Sonntag bei der ORF-Pressestunde die Haltung seines Kärntner Amtskollegen, Jörg Haider, in der Ortstafeldiskussion. Durnwalder sprach sich für die Forderungen der slowenischen Minderheit in Kärnten nach mehr zweisprachigen Ortstafeln aus und erwähnte die Brückenfunktion der slowenischen Minderheit.
Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) im Haus der Heimat weist diese Kritik an Landeshauptmann Haider zurück und spricht sich gegen Einzellösungen aus. "Neben den Kärntner Slowenen gibt es auch eine deutsche Volksgruppe in Slowenien, die um ihr kulturelles Überleben kämpft," meint Rudolf Reimann, Bundesvorsitzender des VLÖ. Der VLÖ fordert vehement die Anerkennung der deutschen Minderheit in Slowenien als autochthone Volksgruppe mit einer Verankerung ihrer Rechte in der slowenischen Verfassung. Als Beispiel gelten die italienische und ungarische Minderheit in Slowenien. "Es müssen beide Probleme bilateral gelöst werden. Es darf nicht sein, dass man in der Kärntner Ortstafelfrage immer Großzügigkeit verlangt, anderseits aber auf die eigenen Landsleute vergisst", erklärt Reimann abschließend.
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Rückfragehinweis: Mag. Dr.
Peter Wassertheurer Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften
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