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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
| Nr:2007/018 | 27.09.2007 |
Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) begrüßt die kritischen Stellungnahmen der beiden parlamentarischen Vertriebenensprecher, Nobert Kapeller (ÖVP) und Manfred Haimbuchner (FPÖ), zur Erklärung des slowakischen Parlaments, an den Bene-Dekrete festhalten zu wollen. Die Slowakei folgt mit diesem Schritt dem tschechischen Parlament, das eine solche Erklärung noch vor dem Beitritt zur Europäischen Union (EU) abgab.
Damit strafen Prag und Preßburg jene österreichischen Politiker Lügen, die im Vorfeld des EU-Beitritts meinten, dass man beide Staaten zunächst einmal in die EU lassen sollte, weil sich danach die Problematik der Bene-Dekrete viel leichter wird lösen lassen. Jetzt zeigt sich aber genau das Gegenteil. Weder Tschechien noch die Slowakei denken daran, die Bene-Dekrete aufzuheben, obwohl sie den europäischen Standards weder rechtlich noch moralisch entsprechen.
Der VLÖ fordert den österreichischen Nationalrat auf, Tschechien und die Slowakei wegen ihrer Haltung zu den Bene-Dekreten scharf zu verurteilen und in Zusammenarbeit mit Brüssel Druck auf beide Staaten auszuüben. "Ohne solche Maßnahmen wird sich nichts ändern", meint in einer Stellungnahme Rudolf Reimann, Bundesvorsitzender des VLÖ.
Bericht im Kurier vom 29.09.2007
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Rückfragehinweis: Mag. Dr. Peter
Wassertheurer Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs |