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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
| Nr:2007/017 | 14.09.2007 |
Das es nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Tito-Partisanen zu Massakern an der deutschen Zivilbevölkerung, an deutschen Wehrmachtssoldaten und an Angehörigen der kroatischen Ustascha kam, ist der Geschichte bekannt. Jetzt wurde neuerlich bei Marburg/Maribor unweit der österreichisch-slowenischen Grenze ein Massengrab mit mindestens 15.000 Leichen entdeckt.
Nach einem Bericht des ORF-Landesstudios Steiermark soll das entdeckte Massengrab nicht das einzige sein. Dem kommunistischen Terror des Tito-Regimes waren mindestens 40.000 Personen zum Opfer gefallen. Rund 80 % der Ermordeten gehörten der kroatischen Ustascha-Bewegung an, die während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit deutschen Wehrmachtsverbänden gegen die Tito-Partisanen gekämpft hatten. Nach dem Krieg wurde kollektiv verurteilt und ohne ein faires Gerichtsverfahren massenhaft gemordet.
Nach dem Grazer Historiker Stefan Karner befinden sich auch 2.000 Deutsch- Untersteirer unter den Ermordeten, die 1945 nicht mehr fliehen konnten und nach Karner "geglaubt haben, es wird ihnen nichts passieren, denn sie haben nichts angestellt."
In Slowenien ist die Geschichte der Tito-Massaker immer noch ein schwieriges Thema, das mit vielen Tabus zugedeckt wird. Die Fronten zwischen Opfern und Täter verlaufen quer durch die Gesellschaft und trennen immer noch Familien.
Der "Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs" (VLÖ) fordert von der österreichischen Bundesregierung die Einrichtung einer gemischten österreichisch-slowenischen Historikerkommission, die diese schrecklichen Verbrechen an den Deutsch-Untersteirern aufklären soll.
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Rückfragehinweis: Mag. Dr. Peter
Wassertheurer Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs |