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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
| Nr:2007/015 | 18.07.2007 |
Der gestrige Auftritt der Tageszeitung "Die Presse" im Internet (www.diepresse.com) war ein Lehrbeispiel dafür, wie in den Medien Manipulation betrieben wird. Nun, worum geht es? Unter dem Titel "Zweisprachige Ortstafeln nun auch in Polen" wurde darauf hingewiesen, dass die deutsche Minderheit in Schlesien zweisprachige Ortstafeln fordert. Der Bericht im Internet war durchaus objektiv und informierte die Leser darüber, wie in Polen das Thema "zweisprachige Ortstafeln" behandelt wird. Dass es neben dem Wunsch "die deutschen Ortsnamen anzuführen" auch Irritationen seitens der polnischen Bevölkerung gibt, liegt in der Natur der Sache. Völlig unpassend und unnotwendig war dann ein Zitat, das in Form eines umrahmten Kastens (Fenster) in den Text hineingestellt wurde. Zitiert wurde ein gewisser Wlodzimierz Kierat mit folgendem Inhalt:
"Hoffentlich kehren nicht die Zeiten zurück, als meine Mutter dafür, dass sie Polen half, von anderen Deutschen als "Polen-Sau" beschimpft wurde."
Durch dieses Zitat wird der genannte Artikel verfälscht, manipuliert und der Eindruck erweckt, dass die deutsche Minderheit in Polen nach wie vor eine Gefahr für die polnische Gesellschaft darstellt. Hierbei werden Stereotype und billige Klischees aus einer Zeit an die Oberfläche getragen, die weder zeitgemäß sind, noch der deutschen Minderheit angelastet werden dürfen. Der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs lehnt eine solche Berichterstattung ab und bedauert, dass die deutsche Minderheit in Polen durch ein solches Zitat in ein völlig falsches Licht gerückt wird.
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Rückfragehinweis: Mag. Dr. Peter
Wassertheurer Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs |