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Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich
Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen

 

Beneš-Dekrete im slowakischen Parlament diskutiert

Die Slowakei war die zweite Station einer österreichischen Parlamentarierdelegation, die im Gedenkjahr 2005 von AbgzNR Norbert Kapeller (ÖVP) durchgeführt werden. In insgesamt sechs Reisen sollen die ehemaligen Kronländer der Donaumonarchie besucht werden. SLO01.jpg (17900 Byte)

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Nr.: 2005/017 01.12.2005

Deutscher Kulturverein in Marburg/Maribor bezieht neues Vereinslokal

Am 30. Oktober 2005 fand im slowenischen Marburg/Maribor die feierliche Eröffnung der neu adaptierten Räumlichkeiten für den Kultur Verein deutschsprachiger Frauen BRÜCKEN (Kulturno društvo nemško govorecih žena Mostovi) statt. Das in der Barvarska Nr. 5 untergebrachte Vereinslokal wurde durch Subventionen der Kärntner und Steirischen Landesregierung und eine großzügige Spende des Alpenländischen Kulturvereins Südmark finanziert. Marburgs Bürgermeister Sovic bekennt sich zur multikulturellen Geschichte seiner Stadt.

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Nr:2005/016 02.11.2005

 

ILLUMINIERUNG IM HAUS DER HEIMAT 2005
Bezirksvorsteher Erich Hohenberger im Haus der Heimat

w002.jpg (24176 Byte) w001.jpg (29154 Byte)Am 26. November 2005 nahm Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (Wien Landstarße, 3. Bezirk) die Illuminierung des Christbaums für das Jahr 2005 im Haus der Heimat vor.

Die Veranstaltung wurde im Beisein von DI Rudolf Reimann, Bundesvorsitzender des Verbandes der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ), Gerhard Zeihsel, Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreichs (SLÖ), und zahlreicher anderer Vertreter der Landsmannschaften gestaltet. Der Chor des Wiener Schwabenvereins sorgte für die musikalische Umrahmung.

Herr Bezirksvorsteher Hohenberger bedankte sich für die Einladung und bezeichnete es als Ehre, die Illuminierung für 2005 vornehmen zu dürfen. Der Christbaum 2005 ist übrigens eine wunderschöne Tanne und kommt aus der grünen - jetzt wohl eher schneeweißen - Steiermark.

v.l.n.r.: Dipl.Ing. Rudolf Reimann, Erich Hohenberger, Ing. Josef Wagner
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BENEš -DEKRETE IM SLOWAKISCHEN PARLAMENT DISKUTIERT
Deutsche Minderheit in der Slowakei erhält mehr staatliche Fördermittel

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Die Slowakei war die zweite Station einer österreichischen Parlamentarierdelegation, die im Gedenkjahr 2005 von AbgzNR Norbert Kapeller (ÖVP) durchgeführt werden. In insgesamt sechs Reisen sollen die ehemaligen Kronländer der Donaumonarchie besucht werden.

Vom 28. bis 30. November 2005 reiste eine österreichische Parlamentarierdelegation unter der Leitung des parlamentarischen Vertriebenensprechers der ÖVP, AbgzNR Norbert Kapeller, in die Slowakei. Der Delegation gehörten neben Kapeller der Vertriebenensprecher der SPÖ, AbgzNR Werner Kummerer, und die freiheitliche Vertriebenensprecherin, AbgzNR Barbara Rosenkranz, an. Die österreichische Parlamentarierdelegation wurde in Bratislava/Pressburg vom österreichischen Botschafter in der Slowakei, Martin Bolldorf, empfangen und von einem Vertreter der Karpatendeutschen Landsmannschaft in Österreich begleitet.

Hier können Sie den gesamten Bericht lesen

v.l.n.r.: Franz Senger (LM Karpatendeutsche), Norbert Kapeller, Laszlo Nagy, Barbara Rosenkranz, Herman Arvay, Werner Kummerer

PRESSE-KONFERENZ vom 02.12.2005:
Entgegnungen zu den Thesen von Präsident Stipe Mesic
von Dipl.-Ing. Rudolf Reimann
Vorsitzender der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft (DAG)

PRESSE KONFERENZ 02.12.2005

Nachdem erst vor wenigen Wochen das bilaterale Abkommen zwischen Österreich und Kroatien paraphiert wurde, meldete sich der kroatische Präsident Mesic gegen das Abkommen zu Wort und vertrat im kroatischen TV fünf Thesen, in denen er eine Reihe von Argumenten anführte, die nicht stimmen.

Dipl.-Ing. Rudolf Reimann, Vorsitzender der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft (DAG), gab daher am 2. Dezember 2005 im Haus der Heimat eine Pressekonferenz, in der er die Angriffe von Mesic scharf verurteilte und den Standpunkt der vertriebenen Donauschwaben präsentierte. Reimann zeigte sich über die Äußerungen des kroatischen Präsidenten empört und meinte, dass Kroatien viel von seinem positiven Image in Europa verlieren wird.

Hier können Sie diese Entgegnungen in PDF-Format ansehen.

BUNDESKANZLER WOLFGANG SCHÜSSEL IM HAUS DER HEIMAT I
Lob für Kroatien: Abkommen mit Wien unterzeichnet

Schüssel forderte die Aufhebung des Straffreistellungsgesetzes und lobte Kroatien für die Berücksichtigung der Vertriebenen bei der Restitution. Die Anerkennung der deutschen Minderheit in Slowenien als autochthone Volksgruppe hänge nach Schüssel von der Kärntner Ortstafel-Diskussion ab.

PB230005.jpg (15207 Byte)Gestern am 23. November 2005 besuchte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel das Haus der Heimat im 3. Wiener Gemeindebezirk. Schüssel folgte einer Einladung, die der Bundesvorsitzende vom Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs, Rudolf Reimann, bei seinem Besuch im Bundeskanzleramt ausgesprochen hatte. Begleitet wurde Schüssel vom Vertriebenensprecher der ÖVP, AbgzNR Norbert Kapeller.

Lesen Sie einen Bericht hier.....

BUNDESKANZLER WOLFGANG SCHÜSSEL IM HAUS DER HEIMAT II
Von Sachsenkrügen, Klöppeln und Schwabenchor

"Gemma Kanzler schau’n" – dieses Motto haben sich viele Heimatvertriebene zu Herzen genommen und waren ins Haus der Heimat gekommen. Die Stockwerke waren hell beleuchtet, das Haus der Heimat erstrahlte in einem vorweihnachtlichen Glanz: und dann … dann kam er, der Kanzler der Republik Österreich zu uns. 

Am 23. November 2005 besuchte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel das Haus der Heimat im 3. Wiener Gemeindebezirk. Schüssel folgte einer Einladung, die der Bundesvorsitzende vom Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs, Rudolf Reimann, bei seinem Besuch im Bundeskanzleramt ausgesprochen hatte. Begleitet wurde Schüssel vom Vertriebenensprecher der ÖVP, AbgzNR Norbert Kapeller.
Lesen Sie einen Bericht hier.....

Österreichisches Parlament gedenkt Donauschwaben

Eine dreiköpfige Parlamentarierdelegation aus ÖVP, SPÖ und Grüne reiste vom 12. bis 15. Oktober 2005 zu den ehemaligen Wohngebieten der Donauschwaben nach Ungarn, Kroatien und Serbien. Die Nationalratsabgeordneten Ing. Norbert Kapeller (ÖVP), Dr. Werner Kummer (SPÖ) und Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirkelhuber (Grüne) legten Kränze an den Gedenkstätten in Valpovo/Kroatien und Gakovo/Serbien nieder, um den Donauschwaben, die nach dem Zweiten Weltkrieg in diesen Lagern ums Leben kamen, zu gedenken.

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Nr:2005/015 15.10.2005

MARTIN MAY VERSTORBEN

In der Nacht vom 11. auf den 12. September 2005 ist Ing. Martin May nach kurzer schwerer Krankheit in Linz verstorben. Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) verliert an den Tod einen großen Mitstreiter und aufrechten Weggefährten.

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Nr:2005/014 13.09.2005

Hermannstädter Erklärung verabschiedet
Jugendarbeit als wichtiger Schritt in eine europäische Zukunft

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) veranstaltete vom 16. bis 17. September 2005 gemeinsam mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) das 5. Volksgruppensymposium der deutschen Minderheiten aus Ostmittel- und Südosteuropa. Die Republik Österreich wird um eine verstärkte Förderung des historisches Erbes ersucht und aufgefordert, sich ihrer Verantwortung für die deutschsprachigen Minderheiten bewusst zu sein. In Anlehnung an das Regierungsprogramm von 2003 ersuchen die Jugendverbände der deutschen Minderheiten Ostmittel- und Südosteuropas die Republik Österreich,

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Nr:2005/013 19.09.2005

Serbien verabschiedet Anmeldegesetz für Restitution
Information der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft

Die Republik Serbien veröffentlichte am 31. Mai 2005 im Amtsblatt Nr. 45 das Gesetz über die Anmeldung und die Evidenz von enteignetem Vermögen. Damit ist die gesetzliche Grundlage zur Anmeldung von Vermögen gegeben, das nach dem 9. März 1945 enteignet worden war. Die Vermögensanmeldung hat bis spätestens 30. Juni 2006 bei der folgenden Stelle eingereicht zu werden. Dieser Termin muss unbedingt eingehalten werden!

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Nr:2005/001 03.08.2005

55 Jahre Charta der Heimatvertriebenen
Eine Erfolgsstory

Vor 55 Jahren wurde die Charta der volksdeutschen Heimatvertriebenen unterzeichnet. Die Heimatvertriebenen verzichteten darin auf Rache und Vergeltung, sicherten ihre Mithilfe beim wirtschaftlichen Wiederaufbau zu und bekannten sich zur europäischen Integration. Am 5. August 1950 verabschiedeten die volksdeutschen Heimatvertriebenen in Stuttgart eine Erklärung, in der sie unter Verzicht „auf Rache und Vergeltung“ ihren Beitrag zur „Schaffung eines geeinten Europas“ und zum Wiederaufbau Europas zusicherten.

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Nr:2005/12 03.08.2005

60-Jahrgedenken an Aussiger Massaker
Tschechisches Außenministerium setzt historische Geste

Am 31. Juli 1945 ereignete sich in Aussig an der Elbe ein Massenmord an Sudetendeutschen. Tschechiens Außenminister Cyril Svoboda wird im Gedenken an die damaligen Ereignisse bei der Enthüllung einer Gedenktafel an der Aussiger Edvard-Beneš-Brücke anwesend sein. Unmittelbar nach der Explosion in einem Aussiger Fabriksgelände wurde im Rahmen einer gezielten und perfekt vorbereiteten Provokation ein Massenmord an über 2000 Sudetendeutschen begangen.

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Nr:2005/11 29.07.2005

Slowenien muss auch deutsche Minderheit fördern und in der Verfassung schützen

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)  begrüßt die Diskussion in Slowenien, die Kroaten als nationale Minderheit anzuerkennen. Der VLÖ fordert eine verfassungsrechtliche Anerkennung aber auch für die deutsche Minderheit. In Slowenien sind seit dem Zerfall Jugoslawiens eine Reihe „neuer Minderheiten“ entstanden, deren Status als Minderheit rechtlich nicht abgesichert sind. Zu den „neuen Minderheiten“ gehören Kroaten, Serben, Bosnier, Mazedonier, Albaner.

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Nr:2005/10 29.06.2005

Zeihsel: Lidice von Beneš als gezielte Provokation geplant

Utl: Tschechische Opfer hatte Beneš bewusst in Kauf genommen

Als Präsident Edvard Beneš den Attentatsplan mit tschechischen Fallschirmspringern auf den Reichsprotektor Reinhard Heydrich in der Sitzung der Exilregierung in London präsentierte, wurde er vor den Folgen gewarnt, welche dies nach sich ziehen würde. Aber Beneš erklärte, dass derartige Konfliktsituationen benötigt würden, um das gute und ruhige Klima im Protektorat zu zerstören.

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Nr:2005/09 14.06.2005

Zeihsel: Deutscher Kaiser Karl IV. von tschechischen TV-Zuschauern zum „Größten Tschechen aller Zeiten“ gewählt

Bei einer Fernsehshow des tschechischen TV-Senders Ceska Televize wurde aus einer Liste von zehn Kandidaten von den Zuschauern per Internet und Telefon Kaiser Karl IV. zum „Größten Tschechen aller Zeiten“ gewählt.  

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) möchte zwar das historische Wissen der tschechischen Bevölkerung nicht unnötig strapazieren, verweist aber darauf, dass Karl IV. kein Tscheche war, sondern als deutscher Kaiser und König von Böhmen seine Residenz in Prag hatte.

Dieser Umstand macht Kaiser Karl IV. keinesfalls zu einem Tschechen. Karl IV. entstammte nämlich väterlicherseits dem Haus der Luxemburger, die 1310 die böhmische Königskrone übernommen hatten. Lediglich seine Mutter Elisabeth, die Tochter von Wenzel II., entstammte aus dem Geschlecht der Premysliden. Karl IV. baute Prag zu einer Residenzstadt aus und gründete dort 1348 die erste deutsche Universität.

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Nr:2005/08 14.06.2005

60 Jahre Massenmord an 267 Karpatendeutschen in Prerau (Prerov)

Das offizielle Österreich schweigt dazu

Es war der 18. Juni 1945 am Bahnhof im mährischen Prerau. Im Zug waren Karpatendeutsche, die gegen Kriegsende nach Nordböhmen evakuiert worden waren. Sie wollten mit dem Zug zurück in ihre Heimatorte in der östlichen Slowakei. Die meisten der 267 Karpatendeutschen, die sich am 18. Juni 1945 im Zug am Bahnhof in Prerau befanden, stammten aus der Ober- und Unterzips. Zum selben Zeitpunkt hielt sich auch ein Militärtransport mit slowakischen Soldaten aus Engerau am Bahnhof von Prerau auf. Die Soldaten befanden sich von einer Siegesfeier in Prag auf dem Heimweg. Am Nachmittag zwang der Nachrichtenoffizier Karol Pazur mit seinen Soldaten die 267 wehrlosen Karpatendeutschen dazu, den Zug zu verlassen. 30 tschechische Soldaten konnten rekrutiert werden, um in der Nähe des Bahnhofs an der Schwedenschanze ein Massengrab im Ausmaß von 17 mal zwei Metern und einer Tiefe von zwei Metern auszuheben. Kurz nach Mitternacht wurden dann die Karpatendeutschen am 19. Juni in Viererreihen vom Bahnhof weggebracht.

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Nr:2005/07 20.06.2005

EU-Reife des slowenischen Aussenministeriums mehr als fraglich
Sloweniens Aussenminister Rupel streut Benes Rosen
Der slowenische Außenminister Rupel würdigte gegenüber der tschechischen Presse den ehemaligen tschechoslowakischen Vertreibungspräsidenten Eduard Beneš als eine „bedeutende historische Figur“, die für viele Tschechen „ein Vorbild“ war. Rupel zeigte Verständnis für die Beneš-Statue, die erst kürzlich vor dem tschechischen Außenministerium in Prag aufgestellt wurde, und meinte, dass er persönlich Beneš tief respektiere, „weil er die Ideale der Demokratie repräsentierte.“ Mit diesen Aussagen hat sich Rupel neuerlich als Vertreter einer menschenverachtenden Politik zu erkennen gegeben, die ob ihrer kommunistischen Vergangenheit nicht in der Lage sind, zwischen Diktatur und Demokratie zu unterscheiden.

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Nr:2005/06 09.06.2005

Reimann bei Kroatiens Botschafter Jasic
Bilaterales Abkommen zum Entschädigungsgesetz im Mittelpunkt
reijas.jpg (3696 Byte)Am Freitag, dem 20. Mai 2005 lud der neue kroatische Botschafter in Wien, Dr. Zoran Jašic, dem VLÖ-Bundesvorsitzenden, Dipl.-Ing. Rudolf Reimann, zu einem vertraulichen Gespräch in die kroatische Botschaft ein. Im Mittelpunkt standen politische und kulturelle Fragen. Botschafter Jašic würdigte Österreichs Unterstützung beim kroatischen EU-Beitritt. Auch Reimann wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der VLÖ und die 1944/45 nach Österreich geflüchteten und vertriebenen Donauschwaben einen EU-Beitritt Kroatiens wärmstens empfehlen. Der VLÖ hat sich, so Reimann weiter, in seinen letzten Presseaussendungen, die von den Donauschwaben u.a. in den USA, Australien, Kanada, Deutschland und Brasilien veröffentlicht werden, für einen kroatischen EU-Beitritt ausgesprochen.

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Nr:2005/05 20.05.2005

Entschädigungsabkommen mit Kroatien in Reichweite gerückt
Kroatien: Bisher bilaterales Abkommen nur mit Österreich
Eine positive Einigung konnte bei den österreichisch-kroatischen Verhandlungen zum kroatischen Entschädigungsgesetz in Vukovar erzielt werden. Nach dem novellierten kroatischen Entschädigungsgesetz besteht auch für ehemalige kroatische Staatsbürger die Möglichkeit, Restitutionsanträge einzubringen, wenn dafür ein bilaterales Abkommen zwischen Kroatien und dem jeweiligen Staat des Antragstellers besteht. Wie der österreichische Verhandlungsleiter, Gesandter Dr. Thomas Buchsbaum, der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft (DAG) mitteilte, konnte mit den kroatischen Verhandlungspartnern der Text für ein bilaterales Abkommen vereinbart werden. Damit besteht für österreichische Staatsbürger die Möglichkeit, dass mit Inkrafttreten des bilateralen Abkommens Anträge nach dem kroatischen Entschädigungsgesetz gestellt werden können. Buchsbaum rechnet damit, dass das bilaterale Abkommen mit Kroatien nach Unterzeichnung durch die beiden Regierungen bis zum Frühjahr 2006 von beiden Parlamenten verabschiedet wird. Das österreichische Außenministerium meint, dass dieser Zeitplan keinerlei Auswirkungen auf die Berechtigungen haben wird, weil diese auf die Nachkommen in direkter Linie übergehen. .... >>>

Nr:2005/04 18.05.2005

60 Jahre Völkermord an den Donauschwaben
Kroatien würdigt donauschwäbische Opfer

Am 14. Mai 2005 veranstaltete in Osijek (Essegg) die Volksdeutsche Gemeinschaft (VDG), Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien den Vertreibungstag 1945-2005. Vor 60 Jahren hatte am 11. Mai 1945 die Internierung von vielen tausenden Donauschwaben in die Konzentrationslager Josipovac (Oberjosefsdorf), Valpovo (Walpach) und Krndija (Kerndia) begonnen. Mehr als die Hälfte hatte die Konzentrationslager nicht überlebt. Der deutsche Völkerrechtsexperte Dieter Blumenwitz hat erst vor drei Jahren in einem Gutachten erklärt, dass die Verbrechen gegen die deutsche Bevölkerung im ehemaligen Jugoslawien den Tatbestand des Völkermords erfüllt.

Die Veranstaltung fand am Friedhof in Valpovo (Walpach) statt, wo vor zwei Jahren unter großer Anteilnahme der kroatischen Öffentlichkeit ein Mahnmal für die Opfer des Konzentrationslagers Valpovo errichtet worden war. Zu den Ehrengästen konnten vom Vorsitzenden der VDG und Abgeordneten zum kroatischen Parlament, Nikola Mak begrüßt werden: Nevenka Majdenic als Abgesandte des kroatischen Parlamentspräsidenten Vladimir Šeks, Laurids Hölscher als Vertreter der deutschen Botschaft, Jasmina Lovrincevic namens der Gespanschaft Osijek-Baranja, Zlatko Kramaric als Bürgermeister von Osijek, Radoslav Juric als Bürgermeister von Valpovo und Rudolf Reimann als Vertreter des Weltdachverbandes der Donauschwaben.... >>>

Nr:2005/03 18.05.2005

Offenbarungseid beim „Europäischen Netzwerk gegen Vertreibung“

Zum Kompetenzstreit zwischen Kulturstaats-ministerin Weiss und dem Auswärtigen Amt bezogen auf die Gründungserklärung eines „Netzwerks gegen Vertreibung“ erklärte der Vorsitzende der Arbeitgruppe „Vertriebene und Flüchtlinge“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erwin Marschewski MdB:

"Einen peinlichen Kompetenzstreit zwischen Kulturstaatsministerin Weiss und dem Auswärtigen Amt beschreibt der „Spiegel“ bezogen auf die Unter-

 

stützung der Gründungsurkunde für das „Netzwerk gegen Vertreibung“. Für die Bundesregierung ist dies ein Offenbarungseid. Wieder einmal wird deutlich, dass diese Initiative nicht aus eigenem Antrieb heraus erfolgt ist, sondern lediglich das Ziel verfolgt wurde und wird, das von den Unionsparteien unterstützte „Zentrum gegen Vertreibungen“ in Berlin zu verhindern... >>>

Nr:2005/02 28.01.2005

Volksdeutsche: Molterer: „Kein Rückhalt aus BRD zu erwarten!“
Heute besuchte ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer in Begleitung von ÖVP-Vertriebenensprecher NR-Abg, Norbert Kapeller das Haus der Heimat im 3. Wiener Gemeindebezirk. Verhandlungsgegenstand mit den Vertriebenenvertretern waren die bilateralen Entschädigungsverhandlungen mit Kroatien, die kurz vor dem Abschluss stehen. Kroatien wird die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Österreich geflüchteten Donauschwaben gesetzlich entschädigen. Verhandlungen zwischen Kroatien, Österreich und den Vertriebenenvertretern laufen bereits seit längerem. Nun steht ein Abschluss unmittelbar bevor. Weit schwieriger sind die Verhältnisse in der Tschechischen Republik. Molterer weist darauf hin, dass aus der Bundesrepublik Deutschland mit keiner Rückendeckung hinsichtlich einer Entschädigung der Sudetendeutschen zu rechnen ist. Molterer: „Die BRD sagt, für uns ist das Kapitel beendet.“ Gerade deshalb zeigte sich der Vorsitzende der Volksdeutschen Landsmannschaften >>>

Nr:2005/01 21.01.2005