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Buchtip:

"Mit Licht und Liebe"
Ein sudetendeutsches Schicksal
Ich erlaube mir hiermit auf ein packendes von
einer profilierten
Journalistin geschriebenes Buch zum Thema sudetendeutsches Schicksal
hinzuweisen. Es gibt Leute, die Sagen: "Dieses Buch sollte von jedem
Jugendlichen gelesen werden!" Und in der Tat ist das Buch so flüssig
geschrieben, dass es leicht fassbar und rasch lesbar ist. Anneliese Hubert
bringt ein Thema "rüber" ohne auch nur ansatzweise banal zu werden. Hubert
klagt auch in keinster Weise an. Sie dokumentiert. Sie dokumentiert das
Schicksal ihre Familie und damit das Schicksal der Sudetendeutschen. Diese
Woche wird im Fernsehsender "Bayern 3" in der "Abendschau in der Zeit von
18:00 - 18:45 ihr Buch vorgestellt. Leider legt sich der Sender nicht fest,
wann genau der Beitrag gebracht wird.
Dieses Buch ist ein Zeugnis von der Unmenschlichkeit, die
den
Sudetendeutschen widerfahren ist. Würde man die Ortsnamen auswechseln, wäre leider
freilich vieles auch übertragbar auf alle anderen Volksdeutschen.
Hubert gelingt es auch sehr schön herauszuarbeiten, dass
die Formel an der
so gerne bis heute gearbeitet wird: "Sudetendeutsche = Nazis" nicht stimmt.
Gleichzeitig leugnet sie auch nicht, dass es auch solche gab. Wichtig ist,
dass sie differenziert. Sie stellt allerdings auch klar, dass wie heute
nicht anders, der einfache Sudetendeutsche überhaupt nicht in die
politischen Vorgänge eingreifen hätte können und besonders auch jene, die
nicht Nazis waren unter dem Regime litten. Hinzu kam, dass ihr Bruder, der
wie ein Vater für sie war, im Krieg vermisst wurde und nie mehr zurück kam.
Anbei habe ich die Kurzdarstellung des Buches angefügt,
die der Verlag
aussandte.
"Mit Licht und Liebe" von Anneliese -
Maria Hubert
von Nicole Rienas
"Mit Licht und Liebe" ist die wahre Geschichte
der mutigen und starken
Christel Böhm - aufgeschrieben und erzählt von ihrer Tochter,
Anneliese-Maria Hubert. Erst in ihren letzten Lebensjahren beginnt Christel
Böhm ihrer Tochter die Erlebnisse ihrer Jugend weiterzugeben - Geschichten
einer Kindheit im Erzgebirge, einer Liebe zu einem Menschen und einem Land
und dem Traum einer Karriere als Pianistin. Jeder Mensch wird mit einer
Begabung geboren, bei Christel war es die Musikalität. Doch Krieg und
Vertreibung zerstören alle Träume. Ihr Geliebter muß in den Krieg nach
Rußland, Familien und Freundschaften werden auseinandergerissen., ein
schreckliches Ereignis zerstört ihre Hände und damit die Hoffnung der
begabten Klavier-Virtuosin. Auf Flucht und Verlust sämtlicher Güter folgt
der Neuanfang in Bayern. Die mutige Christel gibt nicht auf - die Worte
ihres verstorbenen Vaters "Mit Licht und Liebe geht alles im Leben" werden
auch zu ihrem Lebensmotto."Mit Licht und Liebe" steht stellvertretend für
die vielen Frauenschicksale im kriegsbelasteten zwanzigsten Jahrhundert und
gibt den "Spätgeborenen" einen Einblick in die unglaubliche Lebensleistung
und Stärke einer Frau, deren Gedanken nie von Hass, sondern von stetem
Optimismus geprägt waren. Damit ist "Mit Licht und Liebe" aber auch ein
Zeugnis der Verständigung der Generationen, deren gewachsene Prinzipien des
Zusammenlebens sich durch die tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswelt
aufzulösen beginnen. Hier aber findet sich eine Hommage an die Mutter,
voller Mitgefühl, Bewunderung und Dankbarkeit, ein Plädoyer für mehr
Verständnis zwischen den Generationen, für wahre Nächstenliebe und
Mitmenschlichkeit."Wir brauchen Verantwortung und Gerechtigkeit,
Pflichtbewusstsein und einen Glauben, doch ohne Liebe sind diese Worte leere
Worte." Aus dem Epilog Anneliese-Maria Hubert, geboren 1960, arbeitet als
Journalistin und TV-Moderatorin bei regionalen TV-Sendern. Sie lebt in
Traunstein.
Universitas 2004, 288 Seiten, 16,90 EUR / 30,10 CHF ISBN
3-8004-1461-9
Nicole Rienas
Veranstaltungen - Presse
Buchverlage Langen Müller Herbig
089-29088-132 (Tel) -164 (Fax)
www.herbig.net
Rückfragehinweis:
Markus Gerhard Freilinger
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit
Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs
Haus der Heimat
Steingasse 25
1030 Wien
Tel.: 01/718 59 05 DW 30
Fax: 01/718 59 05-20
markus.freilinger@chello.at
www.vloe.at
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