Ursachen für Srebrenica endlich erkennen Historische Vertreibungen ächten keine Nachahmungstäter mehr!
Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) nimmt zu den jüngsten Pressemeldungen österreichischer Medien zum Massaker in Srebrenica Stellung, in denen behauptet wird, daß es sich dabei um das schlimmste Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg handelt. Der VLÖ weist in diesen Zusammenhang auf die Vertreibung von 14 Millionen Volksdeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg hin, die nach wissenschaftlichen Angaben zwei Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. Der VLÖ will damit die Tragödie von Srebrenica keineswegs verharmlosen oder das Leiden der 7000 moslemischen Opfer relativieren, sondern damit zeigen, welche Auswirkungen das weltweite Schweigen über die Tragödie der vertriebenen Volksdeutschen für andere Volksgruppen haben kann. Das kommunistische Miloevic-Regime konnte sich mit seinen genozitalen Vertreibungspraktiken am historischen Erbe der Tito-Partisanen orientieren, weil die Vertreibung und die Internierung der Deutschen aus dem ehemaligen Jugoslawien, die 75.000 Opfer gefordert hatten, von den damaligen Siegermächten ignoriert und nach dem Zweiten Weltkrieg historisch tabuisiert wurden. Die Nachkriegsregime in der Tschechoslowakei, Jugoslawien, Polen und Ungarn beriefen sich auf die Potsdamer-Beschlüsse der Alliierten, die im August 1945 die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei, Polen und Ungarn anordneten. Somit konnten alle Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen bequem und mit Verweis auf Potsdam gerechtfertigt werden, ohne daß die Verantwortlichen für ihre Untaten zur Rechenschaft gezogen wurden. In Tschechien gilt bis heute das sogenannte Straffreistellungsgesetz vom 8. Mai 1946, das alle diese Gewaltverbrecher schützt. Der VLÖ macht darauf aufmerksam, daß es hoch an der Zeit ist, endlich die Vertreibung der Volksdeutschen als Kriegsverbrechen zu beschreiben und zu ächten, damit nicht länger Regime in und außerhalb Europas unter Hinweis auf die Rechtmäßigkeit der Vertreibung der Volksdeutschen ethnische Gruppen vertreiben können. Es war zuletzt der tschechische Ministerpräsident Milo Zeman, der vor zwei Jahren als nachahmungstäter zu profilieren versucht hatte und der israelischen Staatsführung empfahl, mit den Palästinensern genauso zu verfahren, wie es die Tschechen 1945/46 mit den Sudetendeutschen gemacht hatten.
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