Nr.: 2002010

Aussendung vom 28.02.2002:

Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs

Bundesverband

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Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich Verband der Banater Schwaben in Österreich

 

Pressedienst der Altösterreicher (PAÖ)

 

Wien, am 14.03.2002

F-Vertriebenensprecher Martin Graf fordert von Prag volle Restitution

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) stimmt den Forderungen zu!

 

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) begrüßt die Forderungen des FPÖ-Vertriebenensprechers, AbgzNR Dr. Martin Graf, der am Mittwoch, den 14. März 2002 in einer Pressekonferenz einer symbolischen Entschädigung für die enteigneten Sudetendeutschen eine klare Absage erteilt hatte. Graf fordert vielmehr die volle Restitution dort, wo es noch möglich ist. Dort, wo eine Rückgabe heute nicht mehr möglich ist, muß, so der Vertriebenensprecher der FPÖ, über einen Entschädigungsfonds für die Sudetendeutschen mit Prag verhandelt werden. Nach den Worten Grafs erfüllt nämlich die Enteignung des sudetendeutschen Vermögens den "klassischen Tatbestand eines Raubes."

Zur Thematik der Benesch-Dekrete unterstrich Graf mit aller Deutlichkeit die Position seiner Partei, nach der jene Dekrete, die laut Graf für den Völkermord an den Sudetendeutschen verantwortlich waren, "ohne wenn und aber" weg müssen. Ansonsten sei nach Graf ein Veto "als letzte Karte zu ziehen, wenn sich nichts bewegt." Schließlich, so Graf, widersprechen die Benesch-Dekrete den Kopenhagener Aufnahmekriterien.

Der Bundesvorsitzende des VLÖ, Dipl.-Ing. Rudolf Reimann, erklärte in einer ersten Stellungnahme zum Forderungspaket des F-Vertriebenensprechers: "Die FPÖ übernimmt damit voll und ganz die Position des VLÖ, der seine Forderungen nach einer Restitution oder Wiedergutmachung sowie nach einer Aufhebung der menschen- und völkerrechtswidrigen Benesch-Dekrete immer wieder gegenüber der EU und der österreichischen Bundesregierung in der Öffentlichkeit mit klaren Worten artikuliert hat. Der VLÖ dankt der FPÖ für ihre wertvolle Unterstützung."

 

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