Nr.: 2002006

Aussendung vom 25.02.2002:

Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs

Bundesverband

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Mitglieder:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich

Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft DAG Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer in Österreich

Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen Österreichischer Heimatbund Beskidenland

Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich Verband der Banater Schwaben in Österreich

 

Pressedienst der Altösterreicher (PAÖ)

 

Wien, am 25.02.2002

 

Raubsicherungspolitik von Vaclav Klaus auf die Spitze getrieben

Die Argumente vom "toten Recht", "toten Unrecht" und die "Beneš-Dekrete seien erloschen" werden von immer mehr Politikern der CR zurückgezogen und erweisen sich zunehmend als Märchen. Nunmehr hat der Präsident der tschechischen Abgeordnetenkammer Vaclav Klaus von der konservativen ODS bei einer Aufnahme in die EU gar die Absicherung jener Beneš-Dekrete mit einer Garantie verlangt, die für die entschädigungslose Enteignung und Entrechtung der Sudetendeutschen verantwortlich waren.

"Damit habe Vaclav Klaus die Raubsicherungspolitik der angeblich demokratischen Republik auf die Spitze getrieben," meint zu der neuen Entwicklung Gerhard Zeihsel, Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich.

 

 

Auch Ungarn fodert Aufhebung der Beneš-Dekrete!

Da bekanntlich nicht nur die Deutschen, sondern auch die Magyaren Opfer der völkerrechtswidrigen Beneš-Dekrete wurden, verlangt nunmehr auch der ungarische Premier Viktor Urban deren Aufhebung. Diese Dekrete sind, da sie die Menschenwürde und die Menschenrechte berühren, ein europäisches und kein zwischenstaatliches Problem.

"Damit gerät die Tschechische Republik und die Slowakei in weitere Bedrängnis, und die Chancen auf eine europäische Lösung für die kollektiv enteigneten Sudeten- und Karpatendeutschen sowie die betroffenen Magyaren der CSR steigen," schloß Zeihsel.

 

 

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