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Aussendung vom 22.11.2001: |
Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs
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PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz vor Novellierung
Wien, am 22.11.2001
Der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) hat neuerlich in einem Schreiben an Sozialminister Herbert Haupt auf die zahlreichen Diskussionen hingewiesen, die das Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz (KGEG) in seiner derzeitigen Form innerhalb der Gemeinschaft der vertriebenen Altösterreicher deutscher Muttersprache weiterhin verursacht.
Bereits im Frühjahr 2001 hatte der VLÖ in einem vertraulichen Gespräch mit Sozialminister Haupt im Haus der Heimat darauf aufmerksam gemacht , daß die ehemals "zivilinternierten Volksdeutschen" zum Großteil im KGEG nicht berücksichtigt sind.
Der VLÖ ist demnach in seinem jüngsten Schreiben nochmals mit der dringlichen Bitte an Minister Haupt herangetreten, das KGEG in dem besprochenen Umfang zu novellieren, damit diese relativ kleine Personengruppe ebenso in den Genuß einer Entschädigung nach den Bestimmungen des KGEG kommt.
Der Bundesvorsitzende des VLÖ, Dipl.-Ing. Rudolf Reimann, erklärte dazu in seiner Stellungnahme gegenüber der Presse: "Die Bundesregierung würde damit ein wertvolles Zeichen des Verständnisses und der Anerkennung für das erlittene Leid setzen, das die ehemals zivilinternierten Volksdeutschen ertragen mußten. Ich persönlich werde mich jedenfalls mit ganzer Kraft dafür einsetzen, daß unsere Leute im novellierten KGEG berücksichtigt sind."