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Aussendung vom 20.06.2001:

Pressedienst der Altösterreicher (VLÖ)

www.vloe.at

Auch der vertriebenen Altösterreicher gedenken

 

Wien, am 20. Juni 2001

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) gedenkt heute am Weltflüchtlingstag der 18 Millionen vertriebenen Volksdeutschen und Altösterreicher, die zwischen Herbst 1944 und Ende 1946 aus ihren angestammten Heimatgebieten in Ostmittel- und Südosteuropa vertrieben wurden.

Insgesamt 360.000 Sudetendeutsche, Donauschwaben, Siebenbürger-Sachsen, Banater Schwaben, Beskidendeutsche, Buchenlanddeutsche, Ungarndeutsche, Gottscheer und Deutsch-Untersteirer haben nach der Vertreibung in Österreich eine neue Heimat gefunden, ohne aber ihre Herkunft und ihre Wurzeln vergessen. Der VLÖ möchte die österreichische Öffentlichkeit am Weltflüchtlingstag dazu anregen, an die ungelösten Probleme der vertriebenen Altösterreicher deutscher Muttersprache zu denken.

Es wäre endlich an der Zeit, daß die Folgen jener Benesch-Dekrete und AVNOJ-Gesetze, die die Grundlage für den Völkermord an der deutschen Bevölkerung in der ehemaligen Tschechoslowakei und im ehemaligen Jugoslawien waren, im Zuge der EU-Beirittsverhandlungen mit Tschechien und Slowenien für die Betroffenen wieder gut gemacht werden.

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