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Aussendung vom 03.04.2001: |
Pressedienst der Altösterreicher
Ausweitung Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz geplant
Wien, am 3.04.2001
Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ), Dipl.-Ing. Rudolf Reimann hat sich am 20. Februar 2001 schriftlich an den Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen, Mag. Herbert Haupt gewandt, um die Einbeziehung der zivilinternierten Zwangsarbeiter in das Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz (KGEG) zu erreichen. Reimann machte darauf aufmerksam, "daß im Gesetz die zur Zwangsarbeit verpflichteten Zivilpersonen, die dafür nie eine Entschädigung erhalten haben, nicht genannt sind."
Bundesminister Haupt hat nunmehr in einem Antwortschreiben darauf hingewiesen, daß erst "nach Konsolidierung des Staatshaushaltes eine Entschädigung für alle Kriegsgefangenen angestrebt wird. Ich gehe davon aus, daß in diesem Zusammenhang die von Ihnen angeschnittene Frage in die Überlegungen einbezogen werden wird."
Der VLÖ jedenfalls wird die weitere Entwicklung genau beobachten und sich dafür einsetzen, daß bei einer Novelle des KGEG die zur Zwangsarbeit gezwungenen Zivilinternierten ebenso berücksichtigt werden.