Haimbuchner:
Ehrung Sloweniens für Tito ist ein Affront gegenüber Vertriebenen! Linz, 2009-06-15 (fpd Nr. 450) - Die
Benennung einer Straße in Laibach nach dem jugoslawischen Diktator Tito ist ein Affront
gegenüber den Opfern des Tito-Regimes, vor allem ein Schlag ins Gesicht der
Heimatvertriebenen. Trotz der bereits geübten Kritik der Vertriebenenverbände an dieser
Vorgehensweise hält Slowenien an seinen provokanten Plänen fest, empörte sich
heute der FPÖ-Vertriebenensprecher Dr. Manfred Haimbuchner. **** Die FPÖ fordert den zuständigen
ÖVP-Außenminister Spindelegger auf, endlich etwas zu unternehmen und sich für die
Interessen der Vertriebenen einzusetzen. Von der ÖVP sind immer nur schöne Worte zu
hören, aber sie handelt nur im Interesse der EU und der ideologischen Brandstifter auf
slowenischer und tschechischer Seite, so der FPÖ-Vertriebenensprecher weiter. Die Gräueltaten des Tito-Regimes werden durch das offizielle Slowenien verharmlost und die linken Gutmenschen und die ÖVP lassen diese Herabwürdigung der Vertriebenen auch noch zu. Die Vertriebenen und ihre Nachkommen sind treue und anständige Bürger der Republik Österreich und haben mit Fleiß am Wiederaufbau unserer Republik entscheidend mitgewirkt. Eine derartige Behandlung haben sich die Vertriebenen nicht verdient, schloss Haimbuchner. Rückfragehinweis: |
FPÖ-Haimbuchner:
Herr Bundespräsident, Herr Außenminister, entschuldigen Sie sich bei den
Vertriebenen! Linz, 2009-05-14 (fpd Nr. 372) - Die FPÖ fordert Bundespräsident Heinz Fischer und Außenminister Spindelegger auf, sich bei den Vertriebenen zu entschuldigen. Auf ihr Bestreben hin wird der tschechische Präsident Vaclav Klaus den höchsten der Orden der Republik erhalten. ÖVP und SPÖ honorieren damit die Verharmlosung von Verbrechen und sie beschmutzen das Angedenken an 240.000 ermordete und ums Leben gekommene Sudetendeutsche und über 3 Millionen vertriebene Sudetendeutsche, forderte heute der FPÖ-Vertriebenensprecher NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner die Spitzen der österreichischen Republik und der österreichischen Außenpolitik auf, sich für die umstrittene Ordensverleihung zu entschuldigen. Klaus bezeichnete die Vertreibung, im Zuge derer 240.000 ums Leben kamen, wörtlich als Abschiebung und Aussiedlung. Des weiteren hat er Gesten der Versöhnung immer wieder zurückgewiesen und als falsch, schlecht und verrückt abgetan. Klaus hintertreibt den europäischen Geist der Versöhnung und des Friedens immer wieder mit antideutschen und antiösterreichischen Ressentiments. Dafür erhält Klaus heute die höchste Auszeichnung unserer Republik für Verdienste um die selbige. Fischer und Spindelegger können angesichts dieser Tatsache den Vertriebenen und ihren Nachkommen nicht mehr offen ins Gesicht sehen, so der FPÖ-Vertriebenensprecher weiter. Rückfragehinweis: |
| ÖVP-Kapeller:
Festhalten am Lissabon-Vertrag ist unumgänglich Kampf gegen Bene-Dekrete muss vermehrt auf europäischer Ebene diskutiert werden Für ÖVP-Vertriebenensprecher NR-Abg. Norbert Kapeller ist es unumgänglich, am gemeinsamen Fahrplan für den Reformvertrag von Lissabon festzuhalten, da dieser neue Möglichkeiten schafft, auf europäischer Ebene gegen die diskriminierenden Bene-Dekrete anzukämpfen.
06.12.2007 |
| FPÖ Haimbuchner/Mölzer: "Verknüpfung von EU-Vertrag mit
Benes-Dekreten ist Schlag ins Gesicht für Vertriebene!" FPÖ kritisiert erneut menschenrechtswidrige Vorgehensweise der tschechischen Republik "Das Festhalten an der Verknüpfung zwischen einer Zustimmung zum EU-Vertrag und der Beibehaltung der Benes-Dekrete kommt einem Schlag ins Gesicht der Vertriebenen gleich. Die FPÖ kritisiert die menschenrechtswidrige Vorgehensweise der tschechischen Republik erneut aufs Schärfste", reagierten heute der FPÖ Vertriebenensprecher NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner und der FPÖ EU Parlamentarier Andreas Mölzer. "Damit haben Brüssel und die europäischen Regierungen den undemokratischen Charakter des EU-Vertrages unter Beweis gestellt. Kein Wort des Widerspruches und kein Wort der Empörung über diesen Skandal kam einem Vertreter Brüssels oder der europäischen Sozialdemokraten oder Christlichsozialen über die Lippen. Der EU-Vertrag ist dadurch mit historischem Unrecht verknüpft, welches 3,5 Millionen Sudetendeutschen angetan wurde", erklärten die beiden FPÖ Parlamentarier weiter. "Die FPÖ erneuert ihre Forderung nach einer Aufhebung der Benes-Dekrete, damit die tschechische Republik endlich ihre Vergangenheit aufarbeitet und den Vertriebenen und ihren Nachkommen späte historische Gerechtigkeit zuteil wird. Brüssel und die europäischen Regierungen, insbesondere die österreichische und die bundesdeutsche sind aufgefordert zu Handeln, um dieses Ziel zu erreichen", bekräftigten Haimbuchner und Mölzer abschließend. 26.03.2009 |
| Haimbuchner:
"Regierungsprogramm ignoriert Vertriebene und verbliebene Volksgruppen!" FPÖ unterstützt die Forderungen der Verbandes der Volksdeutschen Landsmannschaften "Die neue alte Koalition aus SPÖ und ÖVP ignoriert weiterhin die berechtigten Forderungen der Vertriebenenverbände und der verbliebenen deutschen Volksgruppen. Mit keinem einzigen Wort wurden die Fragen der Restitution, der Benes-Dekrete oder AVNOJ-Bestimmungen erwähnt. Diese Umstand überrascht wenig in Bezug auf die SPÖ, für welche Menschenrechte nur dann ein wichtiges Thema sind, wenn Österreicher bzw. Volksdeutsche nicht zu den Opfern zählen, während man aber der ÖVP schweren Verrat vorwerfen muss. Da ÖVP Politiker in Sonntagsreden immer ihr Bekenntnis zu den Forderungen der Vertriebenen abgeben. So auch der oberösterreichische LH Pühringer, dessen Engagement zu den Vertriebenen und den Volksdeutschen sich auf den Trachtenanzug bei den Heimattagen beschränkt. Jedoch in der Regierung vergisst die konservative Wertepartei ÖVP auf Menschenrechte und historisches Unrecht", kritisierte heute der FPÖ Vertriebenensprecher NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner. "Dies und der Umstand, dass der Vertriebenensprecher der ÖVP, Norbert Kapeller leider nicht mehr im Nationalrat vertreten ist, zeigen deutlich, dass die ÖVP die Bezeichnungen konservativ und traditionsbewusst längst nicht mehr verdient. Kollege Kapeller konnte sich in vielen Fragen in seiner Partei nicht durchsetzen, aber er war wenigstens Sprachrohr für die Anliegen der Vertriebenen, dieses ist nun in der ÖVP endgültig verstummt. Auch die Forderung nach Einsetzung eines eigenen parlamentarischen Ausschusses für die Fragen der Vertriebenen und Verbliebenen, von Kapeller und Schüssel vorgeschlagen und von der FPÖ selbstverständlich unterstützt, wird nun in der ÖVP wohl zu Grabe getragen werden", so der Vertriebenensprecher weiter. "Die FPÖ bekennt sich nach wie vor zu den Menschenrechten und zur Versöhnung in einem friedvollen gemeinsamen Europa und unterstützt daher die Forderungen des Verbandes der Volksdeutschen Landsmannschaften: Intensivierung der Verhandlungen über die Abschaffung der menschenrechtswidrigen Benes-Dekrete und AVNOJ-Bestimmungen. Sicherstellung der Nichtdiskriminierung der Heimatvertriebenen in Fragen der Vermögensrestitution. Ein Bekenntnis der Regierung zur Verurteilung des Straffreistellungsgesetzes Nr. 115 der damaligen Tschechoslowakei. Von der tschechischen und der slowakischen Regierung wird eine klare Verurteilung der Verbrechen verlangt, ebenso eine moralische Rehabilitation der Opfer. Das Bekenntnis dazu, dass im bilateralen Dialog mit der Republik Kroatien auf die Verabschiedung einer Novelle des Entschädigungsgesetzes gedrängt wird, welches bereits 1996 vom kroatischen Verfassungsgerichtshof verlangt wurde. Das Bekenntnis der Bundesregierung zur Unterstützung aller altösterreichischen deutschen Minderheiten in den Ländern Ost- und Südosteuropas und das Bekenntnis zum Dialog mit allen betroffenen Regierungen zur Verhinderungen von ethnischen Diskriminierungen. Die FPÖ wird hierzu mittels parlamentarischer Anträge und Anfragen den Druck auf die ÖVP in der Regierung weiter erhöhen, damit diese ihren Worten endlich Taten folgen lässt", schloss Haimbuchner. 27.11.2008 |
| Haimbuchner:
"Benes-Dekrete müssen während des tschechischen Vorsitz Thema sein!" FPÖ fordert von der Bundesregierung klare Worte im nächsten halben Jahr "Die FPÖ fordert von der österreichischen Bundesregierung klare Worte zu den Benes-Dekreten, während des Ratsvorsitzes der tschechischen Republik. Tschechien ist für ein halbes Jahr immerhin das internationale Aushängeschild der EU und ist nach wie vor nicht bereit die menschenrechtswidrigen Benes-Dekrete anzutasten", sagte heute der FPÖ NAbg. und Vertriebenensprecher Dr. Manfred Haimbuchner. "Weiters unterstützt die FPÖ die Mahnwache hierzu, welche von der Sudetendeutschen Landsmannschaft organisiert wurde, voll und ganz. In einem friedlichen und geeinten Europa haben Unrechtsbestimmungen wir die Benes-Dekrete nichts verloren," schloss Haimbuchner. 04.01.2009 |
| Stellungnahme
der Vertriebenensprecher der Parlamentsfraktionen und des VLÖ zu den Bene-Dekreten
1945 wurden von der tschechoslowakischen Nationalversammlung im Zeitraum zwischen Mai und Juli Dekrete (Dekrete des Präsidenten der Republik, kurz "Bene-Dekrete") erlassen, die zunächst zu einer Nationalisierung des sudetendeutschen Besitzes (Dekret Nr. 5) führten und in weiterer Folge eine entschädigungslose Enteignung des gesamten sudetendeutschen Besitzstandes (Dekret Nr. 108) und die Aberkennung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft samt aller staatsbürgerschaftlichen Rechte (Dekret Nr. 33) bedeuteten. Weiterer Dekrete des damaligen Präsidenten, Edvard Bene, führten zur totalen Eliminierung der sudetendeutschen Kultur und zur Ausmerzung des Bildungswesens (Universitäten, Schulen, Vereine etc.) der Sudetendeutschen. 1946 erhielten diese Dekrete durch einen Beschluss der tschechoslowakischen Nationalversammlung Gesetzeskraft. Weiters wurden alle Gewaltverbrechen (Mord, Totschlag, Vergewaltigungen), die im Zuge der Vertreibung von über drei Millionen Sudetendeutschen verübt worden waren, in einem eigenen Gesetz (Straffreistellungsgesetz Nr. 115 vom 8. Mai 1946) straffrei gestellt. Nach der politischen Wende von 1990 wurden in der Tschechoslowakei die gesetzlichen Grundlagen für die Reprivatisierung des enteigneten und nach der kommunistischen Machtübernahme von 1948 kollektivierten Besitzes vorbereitet und 1992 gesetzlich geregelt. Das tschechische Restitutionsprogramm sah aber lediglich die Rückgabe des 1948 kollektivierten Besitzes vor, wobei bis heute ausdrücklich festgehalten wird, dass die auf Grundlage der Bene-Dekrete erfolgten Enteignungen unberücksichtigt bleiben. Die Vertriebenensprecher der Parlamentsfraktionen vertreten in Übereinstimmung mit dem "Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs" (VLÖ) die Meinung, dass
Die tschechische Nationalversammlung hat noch vor dem Beitritt zur EU die Gültigkeit und Rechtmäßigkeit dieser Dekrete unterstrichen. Vor kurzem hat auch das slowakische Parlament eine ähnliche Erklärung verabschiedet. Auch in der slowakischen Republik bleiben die vertriebenen Karpatendeutschen auf Basis der Bene-Dekrete von jeder Restitution des enteigneten Besitzes ausgeschlossen. Mit diesem Schritt hält nunmehr auch das slowakische Parlament an der Gültigkeit und Rechtmäßigkeit der Bene-Dekrete fest. Gerade die jüngste Diskussion zwischen Ungarn und der Slowakei - neben den Sudetendeutschen wurde auch der Besitz der ungarischen Volksgruppe in der damaligen Tschechoslowakei auf Grundlage der Bene-Dekrete enteignet - zeigt, dass die Thematik der Bene-Dekrete das bilaterale Verhältnis zweier Staaten belastet. Auch der neue bayerische Ministerpräsident, Günther Beckstein, hat zuletzt zur Problematik der Bene-Dekrete gemeint, dass diese weiterhin eine "offene Wunde" darstellen und ein "massiver Verstoß gegen das Völker-, Europa- und Menschrecht" sind. 2005 besuchte eine österreichische Parlamentarierdelegation, der die Vertriebenensprecher von SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ und Grüne angehörten, Tschechien, wo es zu einem Meinungsaustausch mit tschechischen Kollegen kam. In einer gemeinsamen Grundsatzerklärung der österreichischen Vertriebenensprecher wurde in Anlehnung an diese Unterredung in Prag ein gemeinsames Grundsatzpapier im österreichischen Parlament vorgestellt: In dieser Erklärung wurde vereinbart, eine bilaterale parlamentarische Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit allen noch offenen Fragen zur Vertreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen sowie zur Thematik der Bene-Dekrete und des Straffreistellungsgesetzes beschäftigen wird. 16.10.2007 |
OTS254 5 II 0203 FPK0016 04.Okt 07 FPÖ MÖLZER HAIMBUCHNER SLOWAKEI SPE Mölzer/Haimbuchner: SPÖ zeigt keinerlei Verständnis für Vertriebene Utl.: Swoboda ignoriert die Unantastbarkeitserklärung der Benes-Dekrete Wien (OTS) - "Die SPE hat heute die Smer zwar nicht wieder aufgenommen, jedoch in ihrer Erklärung die baldige Neubehandlung des Falles in Aussicht gestellt. Der SPÖ-EU-Mandatar Hannes Swoboda erwähnte zwar einige Probleme im Zusammenhang mit der ungarischen Minderheit, die noch zu klären seien, aber dass die Smer eine Unantastbarkeitserklärung der Benes-Dekrete im slowakischen Parlament möglich gemacht hat, wurde offensichtlich verdrängt", zeigten sich der FPÖ-EU-Abgeordnete Andreas Mölzer und der FPÖ-Vertriebenensprecher NAbg.Dr.Manfred Haimbuchner empört. "Die SPÖ zeigt keinerlei Verständnis für die Rechte und Anliegen der Vertriebenen. Wenn man Minderheitenrechte für Ungarn von Smer einfordert, müsse man auch eine Distanzierung von den menschenrechtswidrigen Benes-Dekreten einfordern", führten die Abgeordneten weiter aus. "Die Taktik der SPE ist leicht zu durchschauen. Das Thema wird quasi von der Tagesordnung genommen, Smer macht Konzessionen auf dem Papier bezüglich der ungarischen Minderheit und einer Wiederaufnahme von Smer in wenigen Monaten, ohne Distanzierung von einer Erklärung, die den europäischen Grundwerten widerspricht, steht nichts mehr im Wege. SPÖ-Vertriebenensprecherin Pfeffer ist aufgefordert, auf den zuständigen SPE-Verhandler Swoboda einzuwirken, dass dieser endlich die Benes-Erklärung zum Gegenstand der Verhandlungen macht", bekräftigten Mölzer und Haimbuchner abschließend. Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub
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APA321 5 AI 0307
Siehe
APA595/03.10 04.Okt 07
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| ÖVP-Vertriebenensprecher:
Unverständlicher Akt gegen vertriebene, enteignete und ermordete Karpatendeutsche
und UngarnWien, 25. September 2007 (ÖVP-PK) Der Beschluss des slowakischen
Parlaments über die Unantastbarkeit der Bene-Dekrete vergangene Woche ist ein
unverständlicher Akt der Slowakei gegenüber den abertausend vertriebenen, enteigneten,
zur Zwangsarbeit verschleppten und vielfach ermordeten Karpatendeutschen und Ungarn der
Jahre 1945 bis 1948. Aber es ist auch ein Schlag ins Gesicht der europäischen Werte-
und Rechtsgemeinschaft, zeigt sich ÖVP-Vertriebenensprecher Abg. Norbert
Kapeller entsetzt über die Beschlussfassung des Parlaments in Pressburg. Es sei
skandalös, wenn ein Parlament eines EU-Mitgliedsstaates ethnische
Säuberungen gutheiße. **** Wenn laut ungarischen Medienberichten der slowakische Premierminister Robert Fico von der sozialdemokratischen SMER-Partei den Parlamentsbeschluss mit innenpolitischen Gründen erklärte, sei dies eine international mehr als peinliche Konsequenz aus der politischen Geiselhaft, in die sich die SMER durch die Koalition mit der nationalistischen Rechtsaußen-Partei SNS begeben habe, betonte Kapeller. Kapeller will diesen Vorfall nun zum Anlass nehmen und mit dem ungarischen Parlament in Kontakt treten, um eine gemeinsame und koordinierte Vorgangsweise der beiden Parlamente in Wien und Budapest zu erreichen. Die Ungarn genauso wie die Österreicher haben redlich versucht, die Schuld aus der Vergangenheit an wem auch immer begangen zu mildern. Entschuldigungen und Entschädigungen haben zumindest für viele Opfer einer mörderischen Zeit eine späte Geste der Gerechtigkeit gebracht", führt Kapeller weiter an. Dass aber in Pressburg die menschenrechtswidrigen Bene-Dekrete als unumstößliche Nachkriegsordnung zu gelten hätten, ist eines Parlaments mitten in Europa unwürdig, betont Kapeller und sieht in seiner Initiative, einen gemeinsamen Weg mit den Ungarn anzustreben, Hoffnung und Möglichkeit, dass das gemeinsame und werteorientierte Europa endlich auch zu den ungeheuerlichen Ungerechtigkeiten der unmittelbaren Nachkriegszeit eindeutig Position bezieht. Schließlich hätten diese Dekrete als Rechtfertigung für Entrechtung, Enteignung, Vergewaltigung und das Morden von vielen tausenden Karpaten- und Sudetendeutschen wie auch Ungarn gedient Kapeller lehnt die neuerliche Rechtfertigung der kollektiven Zwangsmaßnahmen gegen Deutsche, Österreicher und Ungarn kategorisch ab und meint, dass mehr als sechzig Jahre danach die Zeit reif sei, zu einer differenzierteren und an den unteilbaren Menschenrechten orientierten Beurteilung der Nachkriegszeit zu kommen.Ing. Norbert Kapeller Mail: norbert.kapeller@aon.at |
Betreff: Haimbuchner: Ungarische Parteien finden richtige Worte zu slowakischer Provokation FPÖ/Haimbuchner/Vertreibene/Benes-Dekrete/Ungarn Haimbuchner: Ungarische Parteien finden richtige Worte zu slowakischer Provokation Utl.: FPÖ-Vertriebenensprecher fordert von Österreich selbe Entschlossenheit = Linz, 2007-09-24 (fpd Nr. 333) - "Das offizielle Ungarn hat die richtigen Worte für die Provokation gefunden, welche die Unantastbarkeitserklärung der Benes-Dekrete durch das slowakische Parlament darstellt", so der FPÖ-Vertriebenensprecher NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner in Reaktion auf die Empörung in Ungarn, die durch den jüngsten slowakischen Beschluss ausgelöst wurde. "Sowohl linke, als auch rechte ungarische Parteien scheuten nicht davor zurück, das slowakische Vorgehen zu verurteilen und sich so als Anwalt der Interessen ihrer Bürger einzusetzen. Die Verteidigung der Benes-Dekrete bedeutet die Rechtfertigung von Vertreibung und Mord. Die Kritik an den menschenrechtswidrigen Dekreten stellt aber keine Forderung nach einer Korrektur von Staatsgrenzen dar, welches Tschechien und die Slowakei immer unrichtigerweise als Vorwand heranziehen. Dies haben die öffentlichen, ungarischen Reaktionen deutlich gemacht", erklärte Haimbuchner. "Warum schafft es die österreichische Regierung nicht, ebenso entschieden und geschlossen aufzutreten wie die ungarische Regierung", bemerkte der freiheitliche Vertriebenensprecher abschließend. "Der Bundeskanzler, die Außenministerin und die Vertriebenensprecher der anderen Parteien sind aufgefordert, endlich ihrer Verpflichtung als Vertreter der Interessen der österreichischen Bevölkerung nachzukommen. Dies nicht nur aufgrund der Sudetendeutschen und Karpatendeutschen, die ebenso wie die Ungarn direkt betroffen sind, sondern auch um die Glaubwürdigkeit Europas nicht aufs Spiel zu setzen, Menschenrechte und Grundrechte auf dem eigenen Kontinent durchzusetzen." Rückfragehinweis: Birgitt Thurner Landespressereferentin FPÖ Landesgruppe Oberösterreich Blütenstraße 21, 4040 Linz Tel.: 0732/73 64 26-31 FAX: DW 15 MOBILNUMMER: 0664/9072221 Mail: birgitt.thurner@fpoe.at www.fpoe-ooe.at 101501 Sep 07 |
| Sehr geehrte Damen und Herren, anbei übermittle ich Ihnen eine Pressemeldung des freiheitlichen Vertriebenensprechers Dr. Manfred Haimbuchner zur Information. Mit freundlichen Grüßen, APA417 5 AI 0198 AA Siehe APA137/10.09 10.Sep 07
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