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Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst der Altösterreicher (PAÖ)

Ratifizierung des EU-Beitritts von Kroatien ist Schlag ins Gesicht für die Heimatvertriebenen und die Donauschwaben


VLÖ-Bundesvorsitzender Reimann ist über das Abstimmungsverhalten im Nationalrat enttäuscht und sieht die Rechte der Heimatvertriebenen zum wiederholten Male mit Füßen getreten.



Die Vertriebenenverbände - VLÖ - haben eine Forderung an die Bundesregierung gerichtet, die sowohl den Klubobleuten aller Parteien als auch allen Nationalratsabgeordneten übermittelt wurde, in der verlangt wurde, dass die Zustimmung zur Aufnahme Kroatiens in die EU erst dann erfolgen soll, wenn Kroatien die Frage der Restitution und Rehabilitation der ehemals kroatischen Staatsbürger und heutigen österreichischen Staatsbürger gelöst hat.



Mit sehr gemischten Gefühlen bewertet nun der Bundesvorsitzende des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften (VLÖ), DI Rudolf Reimann, die jüngste Ratifizierung des kroatischen EU-Beitritts im österreichischen Nationalrat.



"Kroatien ist in einem zusammenwachsenden Europa ein wichtiges Land, das Teil einer großen Wertegemeinschaft sein soll. Aus diesem Grund hat es der VLÖ als wichtig und richtig angesehen, dass die kroatischen Bestrebungen, als EU-Mitglied aufgenommen zu werden, erfolgreich verlaufen", so Reimann.



"Mit tiefer Bestürzung", so der VLÖ-Vorsitzende weiter, müsse man allerdings zu Kenntnis nehmen, dass der de facto reibungslos durchgewunkene Beitritt ohne "Wenn und Aber" bei den Heimatvertriebenen große Enttäuschung ausgelöst hat. "Der VLÖ als Interessensvertretung der deutschen Altösterreicher hat seit geraumer Zeit mehrfach darauf hingewiesen, dass im Zuge des EU-Beitritts von Kroatien die schwelenden Fragen in Sachen Restitution und Rehabilitation einer Lösung bedürfen.



Wir haben den Kontakt mit politischen Vertretern aller Couleurs gesucht, um auf unsere Bedenken vehement hinzuweisen - jetzt müssen wir festhalten, dass wir von der österreichischen Politik doch entsprechend enttäuscht sind und uns das Abstimmungsverhalten im Hohen Haus - bis auf die bekannten Ausnahmen - doch negativ berührt", ist Reimann sichtlich verärgert und spricht auch von einer "vertanen Chance", da die EU-Staatengemeinschaft nur die nahezu vorbildlichen Restitutions- und Rehabilitationsbestrebungen Serbiens als Beispiel herannehmen hätte müssen, um Kroatien die Eintrittskarte zur EU zu gewähren.














PA2012–13; 09.07.2012

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