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Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst des VLÖ

Pressedienst des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

PA2016-08; 28.06.2016


"Gottscheabar Lont - Das verlorene Kulturerbe" - Wien-Premiere des Dokumentarfilms im
 "Haus der Heimat"


Zur Wiener Filmpremiere des Dokumentarfilms "Gottscheabar Lont - Das verlorene Kulturerbe" lud am vergangenen Montagabend, den 27. Juni 2016, der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Heimat" ein.


Dipl.-Ing. Karl Hönigmann, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Gottscheer Landsmannschaften und der Landsmannschaft Wien, freute sich, nebst zahlreichen Filminteressierten ebenfalls einige Ehrengäste, darunter den 1. VLÖ-Vizepräsidenten LAbg aD Gerhard Zeihsel, Domdekan Prälat Dr. Karl Rühringer und Botschafter i.R. Gerfried Buchauer im "Haus der Heimat" begrüßen zu dürfen.


Ganz besonders herzlich willkommen geheißen wurde der Filmproduzent von "Gottscheabar Lont", Ing. Mag. Hermann Leustik, der extra für den Premierenabend aus Kärnten angereist war, um seinen Film einem interessierten Wiener Publikum vorstellen zu können.


"Die Gottscheer bewohnten über 600 Jahre - von 1300 bis 1941 - ein relativ geschlossenes Gebiet, eine deutsche Sprachinsel namens Gottschee, die sich südöstlich vom slowenischen Laibach (Ljubljana) an der kroatischen Grenze befindet. Während des 2. Weltkrieges mussten fast alle Gottscheer ihre angestammte Heimat aufgrund eines Abkommens zwischen Hitler-Deutschland und Italien verlassen und in das Umsiedlungsgebiet bei Rann an der Save in der Untersteiermark ziehen", erläuterte Dipl.-Ing. Karl Hönigmann einleitend. "Mit dem Ende des 2. Weltkrieges sind die Gottscheer ohne Hab und Gut vor den jugoslawischen Partisanen geflüchtet und fanden, froh das eigene Leben gerettet zu haben, in aller Welt eine neue Heimat. In vielen Gottscheer Vereinen in Österreich, Deutschland, USA, Kanada, aber auch in Slowenien, pflegen sie heute noch ihre Kultur", so Hönigmann ergänzend.


Hermann Leustik, dessen Eltern selbst aus der Gottschee abstammen, gab nach der Filmvorführung ausführlich Auskunft über die Entstehungsgeschichte des Filmes, wobei er im Rahmen dieses groß angelegten Projekts von seinem Co-Produzenten Uroš Zavodnik und zahlreichen Studenten tatkräftig unterstützt wurde.


"Dieser Dokumentarfilm widmet sich dem fast verlorenen Kulturerbe der Gottscheer, wobei die Erzählung durchgehend in der ebenso fast verlorenen Sprache, dem Gottscheerischen, gehalten wird und dabei verschiedenste Zeitzeugen über ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Lebensschicksale berichten. Zahlreiche historische Foto- und Filmsequenzen runden das Bild dieser Filmdokumentation ab", so Hermann Leustik über sein einzigartiges, knapp einstündiges, filmisches Werk, das durch optionale Untertitel auf Deutsch, Englisch und Slowenisch ergänzt wird.


"Dieser Dokumentarfilm, der ohne öffentliche Förderungen und nur durch viel privates Engagement und Unterstützung von Sponsoren und Gönnern in die Realität umgesetzt werden konnte, feierte im Juni 2015 seine Österreich-Premiere in Klagenfurt vor mehreren hundert Zusehern und stellt einen letzten Versuch dar, diese Kultur und speziell diese einzigartige deutsche Sprache für die Nachfahren und für das Weltkulturerbe zu erhalten", so Leustik und Hönigmann gemeinsam abschließend.


Kaufmöglichkeit:



sind zuzüglich Versandkosten direkt über Mag. Hermann Leustik anhand der nachfolgenden Kontaktdaten erhältlich: hermann.leustik@aau.at und 0664/3135567



Rückfragehinweis: VLÖ, Haus der Heimat, Ing. Norbert Kapeller, Steingasse 25, A-1030 Wien
T: +43/(0)1/7185905; M: +43/(0)664/3520305; E: norbert.kapeller@vloe.at



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