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Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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Termine

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst des VLÖ

Pressedienst des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ);

PA2016-05; 01.06.2016


Hohe Auszeichnungen für VLÖ-Repräsentanten seitens der Stadt Wien verliehen


Der Wiener Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig ehrte am Montag, den 30. Mai 2016, im prunkvollen Wappensaal des Wiener Rathauses in Vertretung von Landeshauptmann Bgm. Michael Häupl mehrere verdiente Repräsentanten des „Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich“ (VLÖ) und würdigte im Zuge der Feierstunde die besonderen Leistungen der Geehrten mit besonderem Blick auf deren oft schon jahrzehntelangen und unermüdlichen Einsatz im Sinne der Heimatvertriebenen.


Stadtrat Ludwig freute sich darüber hinaus, nebst zahlreichen geladenen Gästen auch Botschafter i.R. Gerfried Buchauer, die Zweite Präsidentin des Wiener Landtages, Veronika Matiasek, den ehemaligen Zweiten Landtagspräsidenten Gerhard Herzog und den ehemaligen Dritten Landtagspräsidenten, Heinz Hufnagl, begrüßen zu dürfen. Ebenfalls anwesend waren die Wiener Landtagsabgeordneten Michael Niegl, Mag. (FH) Alexander Pawkowicz und Dr. Kurt Stürzenbecher.


Im Rahmen eines kurzen geschichtlichen Rückblicks erinnerte Stadtrat Ludwig in sehr eindrucksvollen Worten an das tragische Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg und deren großen Anteil am Wiederaufbau des nach dem Kriege darniederliegenden Landes, das für sie zu einer neuen Heimat wurde. Ludwig unterstrich dabei auch die Wichtigkeit der einzelnen Heimatvertriebenenverbände, die unter dem Dach des VLÖ wichtige Brückenbauerfunktionen innehaben und freute sich in diesem Zuge, einige wichtige Spitzenvertreter dieser Organisationen entsprechend auszeichnen zu können.

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LAbg. aD Gerhard Zeihsel, 1. VLÖ-Vizepräsident und langjähriger Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) erhielt wie der 2. VLÖ-Vizepräsident, Mag. Ludwig Niestelberger, der einige verantwortungsvolle Positionen - darunter im Verein der Siebenbürger Sachsen in Wien – bekleidet, das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.


Das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich erhielt Dipl.-Ing. Karl Hönigmann, der Vorsitzender der Gottscheer Landsmannschaft in Wien und auch kooptiertes Vorstandsmitglied im VLÖ ist. Mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich wurde ebenfalls der langjährige Obmann des Kulturverbands der Südmährer in Österreich, Dkfm. Hans-Günter Grech, ausgezeichnet. Da aber Dkfm. Grech persönlich verhindert war, übernahm in seiner Vertretung der Generalsekretär des VLÖ, Ing. Norbert Kapeller, diese Auszeichnung.


Stadtrat Ludwig freute sich darüber hinaus, den VLÖ-Präsidenten und Vorsitzenden der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG), Dipl.-Ing. Rudolf Reimann, mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien auszuzeichnen und hob in seiner Laudatio das jahrzehntelange Wirken Rudolf Reimanns hervor. So würden in der Stadt Wien einerseits große Wohnhausanlagen, Schulen, Krankenhäuser, Industriebauten und öffentliche Anlagen ein eindrucksvolles Zeugnis der verantwortungsvollen Tätigkeit Rudolf Reimanns als Bauunternehmer geben - andererseits unterstrich Stadtrat Ludwig das unermüdliche Engagement Reimanns im Zusammenhang mit dessen verantwortungsvoller Funktion als Präsident des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landmannschaften in Österreich.


Unter Rudolf Reimanns Ägide wurde Mitte der 1990er Jahre an die konkrete Realisierung des "Hauses der Heimat" geschritten, wo sich seit 1996 alle im VLÖ vertretenen landsmannschaftlichen Organisationen unter einem gemeinsamen Dach befinden.


Rudolf Reimann, der am 9. April 1934 in Neusatz (Novi Sad) geboren wurde und im Jahr 1944 mit Mutter und Schwester aus seiner angestammten Heimat flüchten musste, blickte in seiner Ansprache auf prägende Erlebnisse seines sehr bewegten Lebens zurück und unterstrich abschließend, dass er sich auch in Hinkunft mit seiner ganzen Kraft dafür einsetzen werde, dass das an den deutschen Heimatvertriebenen begangene Unrecht nicht in Vergessenheit gerät, die Vertreiberländer dies entsprechend anerkennen und Schritte zur moralischen und wirtschaftlichen Wiedergutmachung setzen.


Rückfragehinweis: VLÖ, Haus der Heimat, Ing. Norbert Kapeller, Steingasse 25, A-1030 Wien
T: +43/(0)1/7185905; M: +43/(0)664/3520305; E: norbert.kapeller@vloe.at



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