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Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst des VLÖ

Pressedienst des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ); PA2015-18; 09.09.2015


Emotionale Podiumsdiskussion mit Wiener Spitzenpolitikern im "Haus der Heimat" - der Urnengang am 11. Oktober warf seine Schatten voraus.


Zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto "70 Jahre danach - Zeit für die Wahrheit und für die Versöhnung" lud der "Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)" am vergangen Montagabend, den 7. September 2015, in das "Haus der Heimat" ein.


"70 Jahre nach den Kriegswirren ist es dem VLÖ ein großes Bedürfnis, an das Drama der 14 Millionen verschleppten, vertriebenen und enteigneten Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa vor und nach dem Zweiten Weltkrieg zu erinnern", so VLÖ-Generalsekretär und Diskussionsleiter Ing. Norbert Kapeller. "Viele von Ihnen haben sich nach den entsetzlichen Ereignissen von damals auch in Wien niedergelassen und haben Ihren Anteil am Wiederaufbau der zerbombten und darniederliegenden Stadt beigetragen. Wie sich 70 Jahre später die Wiener Politik diesem Thema stellt, wollten wir von den Spitzenkandidaten der einzelnen Parteien gerne wissen", ergänzt Kapeller, der sich freute, im Publikum nebst einigen politischen Vertretern von Bundes- und Landesebene auch Mag. Christoph Benedikter vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung als Gast und eloquenten Mitdiskutanten begrüßen zu können.


In einzelnen - etwa 15 Minuten langen - Statements, legten der Wiener SPÖ-Landtagsabgeordnete und stv. Klubvorsitzende Dr. Kurt Stürzenbecher (in Vertretung von Bürgermeister Häupl), FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog (in Vertretung von FPÖ-Wien-Obmann Heinz-Christian Strache) und ÖVP-Wien-Obmann Mag. Manfred Juracka ihre Grundsatzpositionen dar.


Während in einigen Themenbereichen grundsätzliche parteiübergreifende Übereinstimmung zu orten war (beispielsweise die Ablehnung der nach wie vor in Tschechien und in der Slowakei bestehenden Unrechtsgesetzgebung im Zusammenhang mit den Benes-Dekreten), erhielt die Diskussion - nicht zuletzt begründet durch äußerst differierende Meinungen auf dem Podium wie auch im Publikum - einen sehr emotionalen Charakter, besonders im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte.


"Wenn auch die grundsätzlichen Ursachen der Vertreibungsszenarien vor 70 Jahren und der schrecklichen Ereignisse von heute unterschiedlicher nicht sein könnten, erachten wir es als Dachverband der deutschen altösterreichischen Heimatvertriebenen als äußerst wichtig, diesen Themenbereichen in der Öffentlichkeit breiten Raum zu geben und dabei auch wiederholt an das Schicksal der Erlebnisgeneration zu erinnern. Wir werden auch weiterhin gerne in loser Reihenfolge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Forum Heimat" politische Vertreter aller Couleurs in unser Haus einladen, um bei ihnen die Wichtigkeit unserer Anliegen zu deponieren, diesbezügliche Lösungen einzufordern, aber auch gemeinsam mit ihnen daran mitzuarbeiten", so Kapeller abschließend.




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Rückfragehinweis: VLÖ, Haus der Heimat, Ing. Norbert Kapeller, Steingasse 25, A-1030 Wien
T: +43/(0)1/7185905; M: +43/(0)664/3520305; E: norbert.kapeller@vloe.at



Bildtext (v.l.n.r.): Mag. Ludwig Niestelberger (2. VLÖ-Vizepräsident), LAbg. aD Gerhard Zeihsel (1. VLÖ-Vizepräsident), ÖVP-Wien Obmann Mag. Manfred Juracka, SPÖ-LAbg. Kurt Stürzenbecher, FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog und VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller; Foto: Nechvatal

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