© Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ), A-1030 Wien. Alle Rechte vorbehalten. Impressum I Haftungsausschluss

Verband der Banater Schwaben Österreichs Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich

Haus der Heimat, Wien

Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

Informieren Sie sich untenstehend bzw. hier über die aktuelle Terminübersicht des VLÖ und seiner Mitglieder. Wir laden Sie ebenfalls gerne herzlich dazu ein, uns Ihre Veranstaltungshinweise mitzuteilen, wir übernehmen diese gerne in unserer Terminvorschau!            





Termine

Termine
Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst der Altösterreicher (PAÖ)

Pressearchiv  I  Print- und Onlinemedien sowie Kontaktadressen

Diese Aussendung als PDF herunterladen.  



Rückfragehinweis: VLÖ, Haus der Heimat, Ing. Norbert Kapeller, Steingasse 25, A-1030 Wien
T: +43/(0)1/7185905; M: +43/(0)664/3520305; E: norbert.kapeller@vloe.at



Pressedienst des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)

PA2013-09; 18.03.2013


VLÖ-Jubiläum: DI Rudolf Reimann ist seit zwei Jahrzehnten VLÖ-Bundesvorsitzender


Ein besonderes Jubiläum feiert der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) in diesen Tagen:  Der Interessensvertretung und Dachorganisation aller 350.000 deutschen Heimatvertriebenen aus dem Raum der ehemaligen Donaumonarchie steht seit nunmehr 20 Jahren DI Rudolf Reimann vor, der seit der Beendigung seiner beruflichen Laufbahn seine volle Kraft den wichtigen Anliegen aller heimatvertriebenen deutschen Altösterreicher gewidmet hat.


Entsprechend seiner donauschwäbischen Herkunft bekleidet der am 9. April 1934 in Neusatz (Novi Sad) - im heutigen Serbien - geborene Rudolf Reimann darüber hinaus die Funktionen als Bundesvorsitzender der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG) und als Präsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben.


Reimann, der bereits seit frühester Jugend in landsmannschaftlichen Organisationen der Donauschwaben tätig ist und markant an deren Aufbau mitgewirkt hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Anstrengungen dafür einzusetzen, dass das an den deutschen Heimatvertriebenen begangene Unrecht nicht in Vergessenheit gerät und die Vertreiberländer dies entsprechend anerkennen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Schritte zur moralischen und wirtschaftlichen Wiedergutmachung setzen. In diesem Sinne erkannte  Rudolf Reimann als VLÖ-Bundesvorsitzender schon sehr bald, dass in einem festen Zusammenschluss aller Heimatvertriebenenorganisationen die einzige Möglichkeit bestand, deren berechtigte Ansprüche durchzusetzen. Unter Reimanns Ägide wurde zudem  Mitte der 1990er Jahre an die konkrete Realisierung des "Hauses der Heimat" geschritten, wo sich seit 1996 alle im VLÖ vertretenen landsmannschaftlichen Organisationen unter einem gemeinsamen Dach befinden.


Für sein stets rastloses, ausdauerndes und an Werten orientierten Wirken im Sinne seiner Landsleute wurde DI Reimann bereits mit großen Auszeichnungen bedacht, zu denen unter anderem die Verleihung der Goldenen Prinz Eugen-Medaille, die Ehrennadel der DAG und der Landsmannschaften in Deutschland, USA und Kanada und sowohl das Goldene Verdienstzeichen als auch das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich zählen.

Im Zuge der jüngsten serbischen Restitutions- und Rehabilitationsgesetzgebung ist es DI Reimann ein großes Anliegen, seine anspruchsberechtigen donauschwäbischen Landsleute in jeglicher Hinsicht zu unterstützen. So bieten die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft und der VLÖ seit einiger Zeit Beratungsgespräche gemeinsam mit serbischen Rechtsanwaltskanzleien an, um anspruchsberechtigten Donauschwaben jederzeit und lückenlos mit Informationen helfend zur Seite zu stehen.


Anderseits sieht sich der VLÖ nunmehr verstärkt in die Pflicht genommen, darauf zu achten, dass die Menschen- und Minderheitenrechte jener Landsleute, die noch in den alten Heimatländern leben, gewährleistet sind und ermuntert in diesem Sinne auch die österreichische Regierung, den VLÖ in seinen Bestrebungen nach besten Kräften zu unterstützen, um zukunftsweisende Regelungen in einem zusammenwachsenden Europa zu ermöglichen.


"Der VLÖ wird 2013 und auch in den kommenden Jahren unter der Führung von DI Rudolf Reimann nichts unversucht lassen, wichtige Themenbereiche, zu denen zuvorderst die Aufhebung der menschenverachtenden AVNOJ-Gesetze und der Beneš-Dekrete sowie die Anerkennung der deutschen altösterreichischen Volksgruppe in Slowenien gehören, immer wieder zielorientiert anzusprechen und an damit verbundenen Lösungsansätzen mit Nachdruck festzuhalten", so VLÖ-Generalsekretär Kapeller.


Der VLÖ wird im Herbst dieses Jahres sein 60jähriges Bestehen zum Anlass nehmen, auch das große Wirken seines Vorsitzenden DI Rudolf Reimann zu würdigen und gebührend zu ehren. Viele namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den Vertriebenenverbänden werden zur diesem Festakt geladen werden.



VLOE2.jpg

Der VLÖ lädt immer wieder hochrangige Vertreter zum gemeinsamen Gedankenaustausch die Heimatvertriebenen- und Heimatverbliebenenthematik betreffend in das "Haus der Heimat", so wie im Frühjahr 2012 den österreichischen Botschafter in Prag, Ferdinand Trauttmansdorff.

Im Bild (v.l.n.r.): VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller, DI Rudolf Reimann, Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff und SLÖ-Bundesobmann Gerhard Zeihsel.

Foto: © Alfred Nechvatal