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Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Not und Brot - Geschichte der Familie Reimann

Pressedienst der Altösterreicher (PAÖ)

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Rückfragehinweis: VLÖ, Haus der Heimat, Ing. Norbert Kapeller, Steingasse 25, A-1030 Wien
T: +43/(0)1/7185905; M: +43/(0)664/3520305; E: norbert.kapeller@vloe.at



Pressedienst des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)

PA2013-07; 25.02.2013


Ein erster Schritt - doch auch in Tschechien wird kein Weg an der Restitutionsfrage vorbeiführen


"Die versöhnlichen Worte des tschechischen Premiers Petr Necas betreffend die Vertreibung der Sudetendeutschen im Rahmen seines ersten offiziellen Besuches in Bayern sind sehr positiv zu bewerten und weisen darauf hin, dass die nicht aufgearbeitete Nachkriegsgeschichte die Tschechische Republik noch lange beschäftigen wird", stellen VLÖ-Bundesvorsitzender DI Rudolf Reimann und Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller einhellig fest.


Dass Necas gleichzeitig alle Vermögensansprüche zurückwies und von Restitution nichts wissen will, zeige aber, das Tschechien vehement an der Realität in Europa vorbei regiert wird und viele tschechische Politiker sich sehr schwer tun, aus dem Schatten des Eduard Beneš zu treten.


Gerade vergangene Woche veranstalteten der VLÖ und die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft (DAG) im Haus der Heimat gemeinsam mit dem österreichischen Außenministerium eine Informationsveranstaltung zum Thema Restitution in Serbien. "In Serbien beklagt man sich sogar darüber, dass zu wenige Anträge auf Vermögensrückgabe eingebracht werden", zeigt sich Reimann über den beharrlich negativen Weg der Tschechischen Republik verwundert und stellt fest, dass auch in Tschechien der Weg einer Entschuldigung für die Nachkriegsverbrechen an 3,5 Mio. Sudetendeutschen nicht mit Worten des Bedauerns alleine aufgearbeitet ist.


"Wir verlangen in einem gemeinsamen Europa gemeinsame Werte und für uns, als Interessensvertretung von Millionen Heimatvertriebenen, ist es unerträglich, dass eine Vermögensentschädigung seitens der Tschechischen Republik kategorisch ausgeschlossen wird", gibt sich Reimann dennoch zuversichtlich, dass auch beim nördlichen Nachbarn alsbald eine "Vergangenheitsbewältigung" beginnen wird, welche derzeit gerade von Serbien vorgelebt wird.


"Es ist unverständlich und den Opfern der Vertreibung gegenüber beleidigend, dass eine Geste der Versöhnung dadurch kaputt gemacht wird, indem gleichzeitig alle vermögensrechtlichen Ansprüche ausgeschlossen werden", ist Generalsekretär Kapeller von den Aussagen Necas enttäuscht. "Es wird auch in Tschechien kein Weg an der Wahrheit vorbeiführen. Serbien gilt als Vorbild und es gibt für Tschechien keinen irgendwie gearteten Grund, seine Nachkriegsgeschichte anders zu sehen. Die Parallelen in der Geschichte sind da und schlussendlich werden diese Parallelen auch in der Aufarbeitung der Geschichte sich wieder finden", sind Reimann und Kapeller überzeugt, dass auch für tschechische Politiker kein Weg an der Restitutionsfrage vorbeiführen wird.








(v.r.n.l.): GS Ing. Norbert Kapeller, DI Rudolf Reimann, Dr. Milan Veber, Biljana Simic


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An das Bild, wo im Haus der Heimat über Restitutionsansprüche informiert wird, müssen sich auch tschechische Politiker gewöhnen: Serbien als vergleichsweise ärmeres Land lebt es beispielshaft vor.

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